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Unfall beim Fahnenappell : 74 Reiter kamen zum Amtsringreiten

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Dramatischer Zwischenfall beim Amtsringreiten Olderup. Ein Pferd brach sich das Genick und musste von einem Tierarzt eingeschläfert werden. Der Reiter blieb unverletzt. An der Veranstaltung beteiligten sich 74 Reiter.

Die sechs Ringreitervereine des ehemaligen Amtes Hattstedt setzten einmal mehr auf Tradition. Beim alljährlichen Amtsringreiten pflegten sie die gewachsene Verbundenheit. Ausrichter war diesmal der Ringreiterverein Olderup/Arlewatt. General Henning Friedrichsen begrüßte auf dem Festplatz am Osterlangwech 74 Reiter aus den Ringreitervereinen Hattstedt, Hattstedtermarsch, Horstedt, Schobüll, Wobbenbüll sowie nicht zuletzt vom gastgebenden Verein. Nach dem Umzug durch das geschmückte Dorf, voran mit den Akteuren des Feuerwehr-Musikzuges Hattstedt-Wobbenbüll, ging es zur Sache und damit auf die Jagd um Ringe.

Von Anfang an machte sich Volksfeststimmung breit. Die Kinder vergnügten sich beim Torwandschießen oder nutzten die Aktionen am Spielemobil. Für das leibliche Wohl war reichlich gesorgt. Viele Zuschauer verfolgten das spannende Geschehen. Wer sich im Zelt aufhielt, konnte die neuesten Ergebnisse via Bildschirm erfahren. Petrus meinte es nach den heftigen Regenfällen am Vortag gut. Bis auf einen Schauer blieb es trocken. Bei der Tombola fanden wertvolle Preise, gestiftet von ortsansässigen und Unternehmen aus der Region, ihre Abnehmer.

Höhepunkt war das Königsreiten. Dabei ging es noch einmal richtig zur Sache. Letzte Reserven lockte das Anfeuern des Publikums aus den Recken heraus. Amtsvorsteher Ralf Heßmann und Olderups Bürgermeister Thomas Carstensen verfolgten das spannende Geschehen. Sie waren die ersten Gratulanten, lobten sowohl die tolle Kulisse, als auch die gute Organisation, und übergaben am Ende die Pokale. „Es ist gut, wenn alte Traditionen gelebt werden“, sagte Heßmann. Kurz vorher ließ ein Zwischenfall den Zuschauern den Atem stocken. Beim Einholen der Fahnen durch die Abordnungen der Mannschaften stürzte ein Pferd und brach sich das Genick. Der Reiter ging zu Boden, blieb aber unverletzt. Das Tier musste durch den herbeigerufenen Tierarzt eingeschläfert werden.

Den Mannschaftspokal verteidigten die Akteure des Wobbenbüller Ringreitervereins mit 90 Ringen. Sie waren auch im vergangenen Jahr Sieger. Ralf Hein aus dem gastgebenden Verein erstritt den Titel Amtskönig. Die weiteren Mannschaftsergebnisse: Ringreiterverein Horstedt (82 Ringe), Hattstedtermarsch (79), Schobüll (78), Olderup-Arlewatt (69), Hattstedt (50). Die besten Reiter: Andreas Jensen (24 Ringe), Thomas Namanny (22), Peter Martin Petersen (22), Matthias Jensen (21), Timo Feierabend (21), Jochen Petersen (21), Thorben Klinck (20), Sönke Hansen (18), Ralf Hein (17), Hauke Albrecht (10). Der Reiterball im vollbesetzten Festzelt beendete den ereignisreichen Tag.

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