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44-jährige Rheinländerin neue Leiterin der Diakoniestation Drelsdorf

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erstellt am 14.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Drelsdorf | "Die ländliche Umgebung ist eine Herausforderung, aber ich bin überall nett aufgenommen worden, es war die beste Entscheidung meines Lebens", so beschreibt Bernadette Seeberger ihre Eindrücke der ersten knapp 100 Tage als Pflegedienstleitung der Diakoniestation Drelsdorf. Dort war eine Neubesetzung der Leitungsstelle aufgrund veränderter gesetzlicher Vorgaben notwendig geworden.

Bernadette Seebeger stammt aus dem Kölner Raum und hat als rheinische Frohnatur keine Schwierigkeiten, auf Menschen zuzugehen. So ist sie auch in Nordfriesland schnell heimisch geworden.

Die Pflege von hilfsbedürftigen Menschen hat ihr schon immer am Herzen gelegen. Schon als 13-Jährige hat sie im Krankenhaus gearbeitet, dann Krankenpflegehelferin gelernt und sich immer weiter fortgebildet. Schließlich hat sie in einem Koblenzer Krankenhaus in der chirurgischen Abteilung gearbeitet, davon zwei Jahre als Leitung.

Familiäre Umstände führten sie nach Nordfriesland. Nach der Elternzeit suchte sie eine neue Herausforderung: 2008 begann sie bei der Diakoniestation Bredstedt und wurde schnell zur stellvertretenden Leitung ernannt. Seit dem 1. Februar steht die 44-Jährige nun der Drelsdorfer Einrichtung vor. Wichtig ist ihr, dass sie auch persönlich zu den Menschen hinausfährt und sie pflegt, um den Kontakt zu den Patienten und Angehörigen zu halten. "Wir wollen den Angehörigen nichts wegnehmen, aber sie im Alltag entlasten", sagt sie. Die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde hat für sie eine große Bedeutung, bei den Vereinen vor Ort will sie sich in der nächsten Zeit vorstellen.

Eine große Herausforderung und Aufgabe für die Zukunft sieht Bernadette Seeberger in der steigenden Zahl der Demenzpatienten. In diesem Bereich will die Pflegediakonie Nordfriesland in Zukunft noch stärker beratend und helfend tätig werden.

Die Station inDrelsdorf ist unter der zentralen Rufnummer 04841/83880 erreichbar.

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