Treffen der Schwabstedter Angler : 409 Aale gingen an den Haken

Sie zogen die dicksten Fische aus dem Wasser: (v. r.) Vereinsmeister Claus-Peter Weber, Horst Rainer Nitsch, Guido Witt (neuer Sportwart und 3. in der Vereinswertung ), Hauke Kuhn, ganz links der zweite Vorsitzende Rüdiger Hansen.
Sie zogen die dicksten Fische aus dem Wasser: (v. r.) Vereinsmeister Claus-Peter Weber, Horst Rainer Nitsch, Guido Witt (neuer Sportwart und 3. in der Vereinswertung ), Hauke Kuhn, ganz links der zweite Vorsitzende Rüdiger Hansen.

Der Fischerei- und Angelsportverein Schwabstedt von 1966 zählt aktuell 543 Mitglieder. Für die dicksten Fische gibt es jedes Jahr Pokale.

shz.de von
18. Januar 2018, 08:30 Uhr

Am 13. Juli 1966 wurde er mit 22 Petrijüngern gegründet – aktuell hat der Fischerei- und Angelsportverein Schwabstedt (FASV) 543 Mitglieder. Die Jahresversammlung war, wie gewohnt, gut besucht. Die dreistündige Zusammenkunft umfasste 17 Tagesordnungspunkte. Aufgrund einer Erkrankung des Vorsitzenden Dirk Sönksen verlas der 2. Vorsitzende Rüdiger Hansen den Jahresbericht 2017.

Zu Beginn dankte er den Gewässerverpächtern, der Fischereigenossenschaft Unterlauf der Treene – vertreten durch Hans-Hermann Salzwedel – und den Unterpächtern für die gute Zusammenarbeit. Es folgte eine Bestandsaufnahme: Zum 1. Januar 2018 zählte der rührige große Verein 543 Mitglieder – den 15 Austritten und vier Ausschlüssen standen zwölf Neueintritte gegenüber. 237 Mitglieder hatten im vergangenen Jahr ihren Angelschein erworben und waren aktive Angler. In 2017 kamen 147 Fangmeldungen zurück, in 2012 waren es dagegen nur 49 gewesen. Demnach wurden in 2016 insgesamt 409 Aale mit einem Durchschnittsgewicht von 340 Gramm, 94 Hechte mit einem Durchschnittsgewicht von 3190 Gramm und 91 Zander mit einem Durchschnittsgewicht von 2550 Gramm gefangen. Der Vorstand wies darauf hin, dass „Catch & release“ (fangen und freilassen) in Deutschland verboten ist.

Wie in den Vorjahren wurden gemeinsam mit dem SFV Treene Friedrichstadt und Angelgeräte Ovens einige Benefiz–Angeln durchgeführt und erneut ein beachtlicher Betrag für krebskranke Kinder gespendet. Der FASV – vertreten durch den 2. Vorsitzenden Rüdiger Hansen und den 1. Gewässerwart Alf Liedl – hatte in 2017 an der Ausarbeitung des Managementplanes für das Treene-Teilgebiet Hollingstedt bis Friedrichstadt für die Angler mitgewirkt. „Aber auch der Kreisanglerverband, vertreten durch seinen Vorsitzenden Jürgen Töllner, sowie die Fischereigenossenschaft Unterlauf der Treene, vertreten durch Hans-Hermann Salzwedel, haben uns dabei unterstützt“, sagte der 2. Vorsitzende. Dieser Managementplan soll in Kürze verabschiedet werden.

Neu ist dies: Am Gerätehaus wurde in Eigenleistung eine Grillfläche geschaffen; im Bereich Ostenfeld, Rott und Winnert wurden von einem Mitglied Übertritte gebaut. Der letzte private amtlich bestätigte Fischereiaufseher Michael Rahn hat in 2017 sein Amt niedergelegt. Diese Posten teilen sich die fünf neuen Aufseher: Alf Liedl, Patrick Stüber, Jörn Kohlmüller, Björn Ove Peters und Vorsitzender Dirk Sönksen. Zusammen mit dem ASV Nordseekant konnte der Pachtvertrag für die Huder Schleife bis zum 31. Dezember 2028 verlängert werden. „Wir sind jetzt gleichberechtigter Partner“, so Hansen. Bei der Kuhle Muhl dagegen bleibt der FASV Unterpächter des ASV Nordseekant. Gemeinsam von beiden Angelvereinen wurde beschlossen, für die Huder Schleife keine Gastkarten mehr auszugeben. Dieses Gewässer bleibt ausschließlich Vereinsmitgliedern vorbehalten. „Bei fast 800 Anglern aus beiden Vereinen ist das völlig ausreichend“, konstatierte Rüdiger Hansen. Erstellt ist ein neuer Hegeplan, der bis 2021 genehmigt ist.

Bei den Vorstandswahlen wurde der Vorsitzende Dirk Sönksen wiedergewählt. Nach weiteren Wahlen arbeitet der Gesamtvorstand jetzt in dieser Besetzung: 2. Vorsitzender Rüdiger Hansen, Kassenwart Jörn Kohlmüller, Schriftführer Björn Ove Peters, 1. Sportwart Guido Witt, 2. Sportwart Jan Willi Kupperschmidt, 1. Jugendwart Kurt Scheffler jun., 2. Jugendwart Andreas Jacobsen, 1. Gewässerwart Alf Liedl, 2. Gewässerwart Patrick Stüber.

Traditionell gab es wieder Pokale für die größten Fische: Norbert von Fern fing einen Aal von 1243 Gramm, Rainer Nitsch angelte einen kapitalen Hecht von 11 120 Gramm, Dietmar Gildner zog einen Rapfen von 2150 Gramm aus dem Wasser, und Hauke Kuhn fischte einen Zander von 5130 Gramm.

20 Jahre dabei sind Anika Dau-Schmidt, Helmut Johannsen, Wasili Knitel, Kevin Krieger, Wilhelm Knitel, Wolfgang Petersen, Hans-Ulrich Schmidt, Lars Petersen, Deert Thomsen, Benjamin Thür, Viktor Wiederspan und Thomas Willers. Seit 30 Jahren hält Thomas Bahlo dem FASV die Treue, und bereits 40 Jahre sind Ralf Hübner, Volker Nickel, Werner Norden, Peter Sass, Hans-Joachim Spring und der 2. Vorsitzende Rüdiger Hansen Mitglied.

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