Breitere Durchfahrt : 40.000 Euro in Bau investiert

Eine neue „Maßeinheit“ in den Reußenkögen: Die neue Stöpe wurde auf „neun Mann breit“ – entspricht 5,20 Metern – ausgebaut. Foto: hh
Eine neue „Maßeinheit“ in den Reußenkögen: Die neue Stöpe wurde auf „neun Mann breit“ – entspricht 5,20 Metern – ausgebaut. Foto: hh

Eine Gefahrenquelle weniger: Durch die Verbreiterung einer Stöpe in der zweiten Deichlinie können Autos und Radler besser passieren.

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19. September 2008, 07:25 Uhr

Reußenköge | Ich wünsche mir, dass diese Stöpe nie Nordseewasser sehen wird", so Oberdeichgraf Gerhard Volquardsen bei der Öffnung der erneuerten Stöpe im Mitteldeich vor dem Louisen-Reußenkoog in der Kreuzung mit dem Langenhorner Weg. Dass mit der Stöpe in der zweiten Deichlinie jetzt aber auch eine verkehrlich bessere Lösung gefunden wurde, machte Johannes Volquardsen deutlich. Die Verbreiterung des rund 80 Jahre alten Bauwerks von 4,05 auf 5,20 Meter sorge für mehr Übersicht und verringere das Gefahrenpotenzial für passierende Radfahrer und Fahrzeuge, so der Bürgermeister der Gemeinde Reußenköge.

Nur zehn Tage hat das ausführende Bauunternehmen für den Umbau des rund 40.000-Euro-Projekts benötigt. Finanziert wurde die Maßnahme zu gleichen Teilen von der Gemeinde und dem Sielverband Louisenkoog. "Wir hoffen, dass der überörtliche Verkehr diese kürzeste Verbindung von Langenhorn zur Badestelle Hamburger Hallig künftig problemloser nutzen kann", so Johannes Volquardsen. "Durch den Neubau der Stöpe ist die Deichsicherheit punktuell verbessert", lobte Sven-Thomas Schmidt-Knäbel vom Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) das Projekt. "Unsere Wirtschaftswege sind ohnehin zu schmal, da muss noch so einiges geschehen", kündigte der Bürgermeister ein wichtiges Thema für die nahe Zukunft an.

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