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Honky Tonk in Husum : 3000 Musik-Fans stürmten die Kneipen

vom
Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Die 14. Auflage des Honky-Tonk-Festivals war ein voller Erfolg: Mehr als 3000 Musik-Fans feierten die Auftritte der Bands in 14 Husumer Lokalitäten bis tief in die Nacht.

Das Kneipen-Festival scheint immer beliebter zu werden: Mehr als 3000 Gäste gingen beim 14. Honky Tonk an den 14 Schauplätzen ein und aus. „Ein Zuwachs um 28 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr“, wie Mitveranstalter Stephan Splisteser am Sonnabendabend (18. April) zufrieden bilanzierte.

Aus allen Ecken und Enden der Stadt waren die unterschiedlichsten Klänge zu hören. Dabei konnten sich die Fans von handgemachter Livemusik auf eine abwechslungsreiche Nacht mit vielen Überraschungen und Höhepunkten einstellen. Von Reggae, Ska und Pop bis hin zu Soul, Swing und Folk reichte das musikalische Angebot. 14 internationale und deutsche Bands brachten die zumeist jungen Festival-Besucher in Schwung. Ausgelassen feierten sie die Akteure auf der Bühne und bewegten sich im Takt der Musik.

So manch ein Lokal platzte schon von der ersten Minute an aus allen Nähten. Und so mancher Besucher musste sich seine Lieblingsband von der Straße aus anhören. Zum Beispiel bei „Tante Jenny“, wo alle Fenster zum Hafen hin geöffnet wurden und sich die Tanzfläche damit auf die Straße ausdehnte. Kein Wunder, hatte hier doch das Power-Trio Geronimo sein Zelt aufgeschlagen. Die drei Vollblutmusiker sorgten mit stürmischen Showeinlagen für ein Feuerwerk.

Wem die drei Kerle zu wild und laut waren, dem boten die Veranstalter 13 weitere Bands zur Auswahl an. Wie jene drei Kieler Musiker, die bei ihren jungen Fans unter dem Namen Biggs G Sonic hoch gehandelt werden. Mit Rockabilly-Highlights der 50er- und 60er-Jahre sorgte das Trio im Restaurant Osteria bei Pecci für ausgelassene Stimmung.

Auch die in Husum bereits bekannte Sängerin Cathrine Jauer hatte sich zum Kneipenfest angekündigt und rockte mit ihrer Band Hartmann’s Landküche auf der Neustadt. Ebenfalls volles Haus vermeldete das Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW), wo Paul Botter’s Rhythm & Blues Band auf der Bühne stand. Der gebürtige Helgoländer Botter präsentierte gemeinsam mit seinen Elephants Klassiker und Juwelen des Rhythm & Blues – das Publikum war begeistert.

Wer um Mitternacht noch nicht genug hatte, dem standen die Tore der Messehalle weit offen. Dort stieg die große Abschlussparty mit der legendären Band Tin Lizzy. Während in der Innenstadt gegen zwei Uhr die Lichter und die Verstärker ausgeschaltet wurden, war die Top-40-Party in vollem Gange. Das abwechslungsreiche Final-Programm erstreckte sich von brandaktuellen Charts über Rock- und Popklassiker bis hin zu Party-Hits.

Wo ausgiebig gefeiert wird, können sich Anwohner auch schon mal gestört fühlen. Darauf war der Veranstalter der Musiknacht eingestellt. Stephan Splisteser hatte gleichzeitig das Amt des Lärmschutzbeauftragten übernommen: „Wir hatten in der ganzen Nacht keine einzige Beschwerde oder Meldung“, so sein Fazit.

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