Wester-Ohrstedt : 23-Jähriger stirbt bei schwerem Verkehrsunfall

Der Audi A6 stieß in Höhe Oster-Ohrstedt mit einem Traktor-Anhänger zusammen.
Der Audi A6 stieß in Höhe Oster-Ohrstedt mit einem Traktor-Anhänger zusammen.

Auf der Kreisstraße in Höhe Oster-Ohrstedt geriet ein Audi in den Gegenverkehr und prallte mit dem 25-Tonnen-Anhänger eines Traktors zusammen.

shz.de von
25. Mai 2018, 18:00 Uhr

Nach einem schweren Verkehrsunfall am Donnerstagabend ist gestern ein 23-jähriger Mann im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Sein Audi war auf der Kreisstraße in Höhe Oster-Ohrstedt in den Gegenverkehr geraten und dort seitlich mit dem 25-Tonnen-Anhänger eines entgegenkommenden Traktors zusammengeprallt. Die 19-jährige Fahrerin des Traktors wurde leicht verletzt. Die Fahrbahn war bis etwa 2.45 Uhr gesperrt.

Der erste Notruf war um 23.11 Uhr bei der zentralen Rettungsleitstelle in Harrislee eingegangen. Diese alarmierte sofort und umfangreich. Den insgesamt 55 Einsatzkräften bot sich an der Unglücksstelle ein Bild des Schreckens. Der schwere Unfall hat sich nach derzeitigem Stand der Ermittlungen vor Ort wie folgt zugetragen: Der aus Richtung Backensholz kommende Audi geriet gegen die linken Reifen der Doppelachse des Anhängers. Dieses geschah mit derart großer Wucht, dass selbst die massive Achse des Anhängers dabei verbogen wurde. Anschließend schleuderte der silberfarbene Audi A 6 noch 50 Meter weiter, drehte sich und landete rechtsseitig in einem tieferen Graben.

Vor Ort kämpften Notarzt und Rettungsteam mit größtem Einsatz um das Leben des jungen Fahrers aus dem Kreis Schleswig-Flensburg. Aufgrund der lebensbedrohlichen Situation wurde der Rettungshubschrauber „Christoph 42“ aus Rendsburg angefordert, der aber nicht am Einsatzort landen konnte, sondern um 23.57 Uhr auf dem Schwesinger Flugplatz niederging. Der Verletzte wurde hernach in eine Schwerpunktklinik geflogen. Aus Husum wurde ein zweiter Rettungswagen angefordert; die jüngere Fahrerin des landwirtschaftlichen Schleppers stand unter schwerem Schock. Für die Wester-Ohrstedter Feuerwehr war dies der zweite schwere Einsatz innerhalb kürzester Zeit: Am 15. April hatte sich nur rund einen Kilometer entfernt auf der B 201 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, bei dem ein Motorradfahrer getötet wurde.

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