Hattstedt : 20.000 Euro für Skaterbahn

Vorerst bleibt die Skaterbahn in Hattstedt gesperrt.
Vorerst bleibt die Skaterbahn in Hattstedt gesperrt.

Der Jugend-, Senioren-, Kultur- und Sportausschuss empfiehlt der Gemeinde Hattstedt die Sanierung der maroden Skaterbahn. Vorerst bleibt sie gesperrt.

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30. März 2018, 09:00 Uhr

Da die letzte Zusammenkunft des Hattstedter Jugend-, Senioren-, Kultur- und Sportausschusses schon mehr als ein Jahr zurückliegt, war die Tagesordnung lang. Einen Großteil der Themen gaben die öffentlichen Freizeitflächen vor.

So wurde unter anderem festgestellt, dass der Spielplatz am OK-Treff seinen Namen eigentlich nicht mehr verdiene. „Deshalb soll jetzt vom Ausschuss, gemeinsam mit dem Jugendtreff und dem Bauausschuss, ein vernünftiges Konzept für eine angemessene Ausstattung erarbeitet werden“, erklärte Ausschussvorsitzender Manfred Paulsen (SPD) auf Anfrage.

Einstimmig wurde der Gemeinde außerdem empfohlen, für die Sanierung der maroden Skaterbahn 20.000 Euro bereitzustellen. „Bis mit der Bahn etwas passiert, muss diese aus Sicherheitsgründen jetzt allerdings erst einmal schleunigst gesperrt werden“, führte Paulsen aus.

Ebenfalls einhellig sprachen sich die Ausschussmitglieder für die Erneuerung der Splittschicht auf der Boule-Bahn sowie für einen Elektroanschluss im anliegenden Gerätehaus aus.

In einem Kurzbericht erläuterte der Vorsitzende des TSV Hattstedt, Torsten Schulze, noch einmal die vorgesehenen Maßnahmen auf der Sportanlage. Als gemeinsame Aktion mit dem Ortskulturring kündigte er darüber hinaus die Abnahme des Sportabzeichens an.

Für den Ortskulturring selbst berichtete dessen Vorsitzender Rolf Riemann, dass die Kurse zum Umgang mit dem Smartphone hervorragend angekommen seien. Deshalb würden auch schon zwei weitere Termine angedacht. Zum erfolgreichen Programm gehörten ferner die Koch- und Französischkurse. Und als neues Angebot sei ein Tanzkursus für Discofox-Liebhaber geplant.

Zur allgemeinen Seniorenarbeit sowie zur geplanten Einrichtung eines Seniorenbeirates in der Gemeinde empfahl der Ausschuss die Bildung eines offenen, runden Tisches. „Einige Interessierte haben sich bereits gemeldet, sodass die Voraussetzungen für einen offiziellen Beirat nun in vorbereitender Runde erörtert werden können. Einen konkreten Termin für ein Treffen gibt es aber noch nicht“, erklärte Manfred Paulsen. Weiterverfolgt werden soll auch die Bildung eines Jugendgemeinderates. Angekündigt wurden schließlich noch die Termine der Freesland-Bühne Hattstedt, die ihr neues Stück „Een Matjes singt nich mehr“ am 6. und 7. April (19.30 Uhr) in der Aula der Jens-Iwersen-Schule aufführen wird.

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