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St. Peter-Ording Winterzauber in St. Peter-Ording

Von Redaktion shz.de | 18.12.2017, 13:00 Uhr

Der dreitägige Weihnachtsmarkt in St. Peter-Ording lockt wieder viele Besucher aus dem ganzen Land.

Zum sechsten Mal – und wieder überaus erfolgreich: Längst hat das Winterdorf in St. Peter-Ording, das immer am dritten Adventswochenende stattfindet, eine sehr große Fan-Gemeinde. Die Besucher kamen aus der gesamten Region und darüber hinaus. Im Vorfeld hatte der Bauhof auch diesmal einiges geleistet und 35 Häuschen unterschiedlicher Größe kreisförmig auf dem Gelände des evangelischen Jugenderholungsdorfes in der Pestalozzistraße aufgebaut. Von Freitag bis einschließlich Sonntag war der Andrang an den fantasievoll gestalteten Hütten groß. Die meisten Besucher wurden am Sonntag verzeichnet. Das umfangreiche Angebot mit Kinderpunsch, Mutzenmandeln, Glühwein, Futtjes, Burgern, Piratensuppe, Marmelade, Honig, Eiergrog und vielem mehr hatte seinen ganz besonderen Reiz. Für stimmungsvolle Musik sorgte die Feuerwehrkapelle ebenso wie der örtliche Posaunenchor, für die begehrten Bratwürste der Abi-Jahrgang der St. Peteraner Nordsee-Schule. Wer mochte, der konnte einfach nur den großen beleuchteten Tannenbaum in der Mitte des Platzes auf sich wirken lassen oder den Kindern beim Stockbrotbacken zusehen. Der Kindergarten erfreute mit einem Puppentheater, und die Kunsthandwerker hatten ihre Stände wieder in der Aula aufgebaut. Dort wurde auch ein Angebot an Kaffee, Kuchen und Torten präsentiert.

Mit einem Stand und großem Glücksrad war der Verein „Freunde helfen Freunden“, der rührig die „Hilfe zur Integration und Bildung für Geflüchtete auf Eiderstedt“ unterstützt, vertreten. Engagiert verkauften Schulkinder, Eltern und Lehrerinnen der Grundschule Tetenbüll fantasievolles Selbstgebasteltes. Und längst hat sich diese beliebte große Veranstaltung bis zum Weihnachtsmann herumgesprochen, er stattete dem bunten Treiben am Sonntagnachmittag einen Besuch ab und verteilte viele Süßigkeiten.

Auch die Gemeinde hatte sich tatkräftig eingebracht, stellte Strom, die Weihnachtshäuschen und die Schulaula zur Verfügung. Ein großes Lob gab es dafür von Organisationsleiterin Annika Augustin, die alles wieder gemeinsam mit Ehemann Sascha sowie Oliver Grunau, Daniel Schädler und einer größeren Helfer-Schar geplant hatte: „Ohne die Gemeinde würde das hier nicht funktionieren.“ Und auch dies sagt Annika Augustin, die das Jugenddorf leitet: „Unser Konzept ist für Einheimische und Touristen ausgelegt, und es geht ganz toll auf.“ Doch wie ist es überhaupt zu dieser ansprechenden Veranstaltung in der Pestalozzistraße gekommen? Dazu Augustin: „2011 hatten wir im Ort den letzten Weihnachtsmarkt, und da haben wir einfach für die Fortsetzung dieser schönen Veranstaltung gesorgt.“ Mit dieser Erfolgsgeschichte soll es auch in den kommenden Jahren weitergehen. Am Eingang wird dann traditionell der überdimensionale Schneemann grüßen, den viele für ein Familien-Erinnerungsfoto nutzen. Etwas anderes wurde bereits in diesem Jahr geändert: Das Parken im Festbereich war lediglich auf einer Straßenseite erlaubt, weil es in den Vorjahren durch beidseitiges Parken insbesondere für die großen Linienbusse zu eng geworden war. Für die Sicherheit der vielen Besucher sorgte übrigens der technische Einsatzleiter der DLRG, Nils Stauch, er und sein Team standen wie in den Vorjahren mit einem Rettungswagen bereit.