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Lauenburg : Hund mit Sandsack im Elbe-Lübeck-Kanal versenkt

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Ein Mann geht mit seinen Hunden bei Lauenburg spazieren. Dabei entdeckt er den leblosen Körper eines anderen Hundes im Wasser. Den Kopf aber sieht er nicht.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 14:30 Uhr

Die Polizei im Kreis Herzogtum Lauenburg sucht einen etwa 55 bis 60 Jahre alten Mann mit Bart und fülliger Statur, der einen schwarzen VW Touran fährt. Er soll nach ersten Ermittlungen der Besitzer einer Mischlingshündin sein, die im Elbe-Lübeck-Kanal versenkt wurde.

Ein 52-jähriger Mann aus der Nähe von Lauenburg ging am Heiligabend gegen 11.10 Uhr spazieren und entdeckte den im Wasser treibenden leblosen Körper des Hundes. „Da er den Kopf des Tieres nicht sehen konnte, vermutete er, dass man ihm etwas um den Hals gebunden hatte“, teilt Polizeisprecherin Sonja Kurz mit. Tatsächlich: Die Mischlingshündin hatte einen fünf Kilo schweren Sandsack am Halsband hängen. Feuerwehrleute bargen den Kadaver. Ob das Tier ertränkt wurde oder schon tot war, als es versenkt wurde, lässt sich nicht mehr feststellen. Auch die Rasse ist nicht mehr eindeutig zu erkennen – es war eventuell ein Irish Setter oder ein Deutsch Drahthaar mit braunem Fell.

Der Hund war laut Sonja Kurz zwar gechipt, aber nicht mehr registriert. Deshalb ist der Rückschluss auf den früheren Halter nicht ohne weiteres möglich. Die Polizei in Lauenburg ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz oder das Tierkörperbeseitigungsgesetz. Beides sind Straftaten. Hinweise zum möglichen Besitzer oder dem Auto nimmt die Polizei unter Tel. 04153/3071-0 entgegen.

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