Zynischer Ansatz der Kassen

rogeil7553

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25. Juli 2016, 12:00 Uhr

Es ist schon bemerkenswert, wie die Manager der Krankenkassen sich über die Schleswig-Holstein-Karte beugen und mal eben kühl berechnen, welche Geburtsklinik als nächstes geschlossen wird. Vielleicht gibt es wirklich zu viele Kreißsäle im Land, aber es ist doch schräg, den Rotstift allein nach der Zahl der Geburten anzusetzen. Denkt denn dabei niemand an die Babys und die Mütter? Bei jeder zehnten Geburt wird ein Kinderarzt benötigt. Der steht im FEK in 120 Sekunden im Kreißsaal, wenn es brennt. In manch anderen Häusern muss ein niedergelassener Arzt aus der Nachbarstadt gerufen werden. Der Ansatz der Kassen ist zynisch.

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