Gastronomie-Projekt : Zwischenbilanz: „Gute Gastgeber“ zufrieden

Rainer Kuck und Sabine Kulawinski  (von links) vom Kontraste, Burghard Wesselmann vom Hotel Prisma und Oliver Auch von der Auch-Gastronomie gehören mit ihren Unternehmen der Initiative „Gute Gastgeber“ an. Es fehlen Dieter Mengel vom Antikhof Bissee und Klaus Nehren von der Rathauskantine.
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Rainer Kuck und Sabine Kulawinski (von links) vom Kontraste, Burghard Wesselmann vom Hotel Prisma und Oliver Auch von der Auch-Gastronomie gehören mit ihren Unternehmen der Initiative „Gute Gastgeber“ an. Es fehlen Dieter Mengel vom Antikhof Bissee und Klaus Nehren von der Rathauskantine.

Initiative setzt sich für ein besseres Arbeitsklima in der Gastronomie ein

shz.de von
01. November 2013, 08:00 Uhr

Das Projekt „Gute Gastgeber“ nähert sich seinem Ende. Nach zwei Jahren wird der Zusammenschluss von fünf Gastronomie-Betrieben aus Neumünster und Umgebung im Januar 2014 auslaufen. Für eine Zwischenbilanz trafen sich jetzt die Geschäftsführer der Unternehmen Hotel Prisma, Auch-Gastronomie und Kontraste im Rathaus, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Vertreter des Antikhofs Bissee und der Rathauskantine waren verhindert.

„Mittlerweile haben wir schon sehr viel erreicht“, erklärte Oliver Auch von der Auch-Gastronomie. So seien zum Beispiel die Mitarbeiter besser ausgebildet und könnten bessere Arbeit leisten. Außerdem sei durch gemeinsame Seminare ein stärkerer Zusammenhalt im Team entstanden. Oliver Auch weiter: „Außerdem ist die Vernetzung unter unseren Betrieben sehr viel besser geworden. Während man früher kaum auf Unterstützung anderer Unternehmen hoffen konnte, reicht heute eine einfache Mail.“

Das sieht auch Burghard Wesselmann so, der Geschäftsführer des Hotels Prisma: „Die Teambildung hat sich verbessert. Die Mitarbeiter gehen nun viel motivierter und positiver zur Arbeit.“

Das Projekt „Gute Gastgeber“ wird vom Bund mit 156 000 Euro gefördert. Das Geld sei vor allem für die Weiterbildung der Mitarbeiter verwendet worden, beispielsweise für Wein- und Bierkunde. Das Stichwort, unter dem die Betriebe sich zusammengeschlossen haben, lautet „soziale Verantwortung der Unternehmen“. Um in dem Projekt mitwirken zu können, mussten die Unternehmen unter anderem Ausbildungsbetrieb sein und nachweisen, die Beschäftigung der Zielgruppe 50plus zu fördern. Außerdem müssen sie ihre Mitarbeiter aktiv an der Unternehmensgestaltung teilhaben lassen.

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