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Jugend musiziert : Zwischen Lampenfieber und Siegerstolz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bei „Jugend musiziert“ waren fünf junge Neumünsteraner dabei / Vor allem der Spaß am gemeinsamen Musizieren war wichtig / Jüngste Teilnehmerin ist beim Landesentscheid am

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erstellt am 02.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Neumünster | Geschwister, Eltern und Großeltern drückten alle Daumen, und alle hatten ein bisschen Lampenfieber: 104 junge Musiktalente wetteiferten am Wochenende beim 53. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ um Punkte und Titel. Die sechs Neumünsteraner schlugen sich wacker – und eine heimste das Ticket für den Landeswettbewerb ein.

Lena Cheng (10) hat zwar schon beim städtischen Musikwettbewerb mitgemacht, aber bei „Jugend musiziert“ hat sie das erste Mal teilgenommen. „Es war spannend, ich war ein bisschen nervös, aber es war eigentlich ganz schön“, sagt sie. Die Einfelderin spielt Geige, seit sie sechs Jahre ist, und präsentierte  gemeinsam mit ihrer Schwester Jana (13), die sie am Klavier begleitete, Werke von George Perlman und Henry Purcell. Sie schaffte 23 Punkte und damit eine Teilnahme beim Landeswettbewerb. „Das ist cool!“, sagte sie.

Ihre Schwester, die auf die Alexander-von-Humboldt-Schule geht, machte auch schon bei „Jugend musiziert“ mit,  trat aber das erste Mal mit ihrer Schwester auf. „Ich war aufgeregt, aber es war auch ganz lustig und eine spannende Erfahrung“, sagt sie. Sie erhielt auch 23  Punkte, qualifizierte sich damit aber nicht.  Das ist für sie ein Ansporn, wieder mitzumachen: „Ich übe normalerweise jeden Tag eine halbe oder ganze Stunde. So hat man ein Ziel beim Üben.“

Schon seit sie vier Jahre alt ist, spielt Klara Luise Jacobsen (12) Geige: „Damals fand ich das Instrument schön, und ich spielte mit einer Freundin zusammen. Mir hat’s Spaß gemacht,  und ich bin dabei geblieben.“ Bei „Jugend musiziert“ war die Immanuel-Kant-Schülerin zum dritten Mal – und am Ende mit 21 Punkten „ganz zufrieden“.

Etwas geknickt waren Lotta Hansen (11, Querflöte) und Antonia Mante (12, Klavier). Die Klaus-Groth-Schülerinnen spielten ein Allegro von Donizetti und aus „La flute de pan“ von Mouquet und schafften zwar mit 22 Punkten  einen ersten Preis, aber ohne  Weiterleitung zum Landeswettbewerb. „Beide sind etwas  enttäuscht. Aber da ihnen die Musik sehr wichtig ist, werden sie weitermachen. Die beiden haben in jedem Fall viel gelernt und sich  musikalisch weiter entwickelt“, sagt Lottas Mutter Heike Hansen.

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