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Gesundheitsmesse : Zwischen Äpfeln und Assistenzhunden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

4800 Besucher informierten sich am Wochenende auf der Messe „Gesund + Aktiv Schleswig-Holstein“. Der verkaufsoffener Sonntag zog Gäste ab.

Neumünster | Alles rund um die Themen Gesundheit, Balance und aktives Leben präsentierte am Wochenende die Messe „Gesund + Aktiv Schleswig-Holstein“ in den Holstenhallen. Das Angebot konnte umfangreicher kaum sein. Sportvereine, Sanitätshäuser, Ernährungsberater, Wellnessanbieter und viele weitere mehr stellten sich und ihre Angebote vor. 4800 Besucher informierten sich.

Mit dabei war zum Beispiel auch der Kinderschutzbund, um zu zeigen, dass gesunde Ernährung einfach geht und auch nicht teuer sein muss; mit selbstgemachten Smoothies zum Beispiel. Die Besucher durften zugreifen und frisch zubereitete Smoothies probieren, wahlweise auch etwas außergewöhnlicher mit Kaki und Fenchel.

Dramatischer ging es am benachbarten Stand des Deutschen Roten Kreuzes zu, wo einer Puppe das Leben gerettet werden musste. Besucherin Christiane Mikolajewski aus Ruthenberg ließ sich von Caglar Yerden erklären, wie eine Herzdruckmassage richtig gemacht wird. Dazu diente „Rescue Anne“, eine hochmoderne Trainingspuppe, die sogar digital anzeigt, ob alles richtig oder etwas falsch gemacht wird. „Ich war zum Glück noch nie in einer solchen Situation, dass ich jemanden wiederbeleben musste“, verriet die Neumünsteranerin. Zur Messe war sie gekommen, um sich in erster Linie über alternative Medizin zu informieren, wie sie erzählte. „Was hier geboten wird, ist umfangreich und sehr informativ“, sagte sie.

Ein paar Meter weiter drehte Hilde Eicke aus Tungendorf ihre Runden auf einem Elektro-Fahrrad von Pro-Movec, einem E-Bike-Hersteller aus Flensburg. „Zu meinem 65. Geburtstag im September habe ich einen Gutschein für ein E-Bike bekommen. Es gibt aber so viele, so dass ich mich erstmal informieren muss“, sagte die Tungendorferin. Großen Zuspruch fanden während der Messe die zahlreichen informativen Vorträge. Mit hohem Niedlichkeitsfaktor punkteten die Assistenzhunde von Kati Zimmermann aus Hummelfeld bei Eckernförde. Sie stellte den Zuhörern unter anderem ihren Hund Alec vor. Der gerade mal 16 Wochen alte Labrador wird derzeit zum so genannten Traumahund ausgebildet. „Der kommt bei Menschen zum Einsatz, die an posttraumatischen Belastungsstörungen leiden“, verriet sie.

„Über die Verschiebung des verkaufsoffenen Sonntags waren wir wenig begeistert. Wir haben es durchaus an den Besucherzahlen gemerkt, sind aber dennoch zufrieden“, resümierte Veranstalterin Birgit Zwicklinski von „fabrik10“ gestern Abend. Ein neuer Termin steht schon fest. Im kommenden Jahr wird die Messe am 12. und 13. November veranstaltet.

Kommentar von Christian Lipovsek:

Das Fazit des Citymanagers für den Handel fällt gedämpft  positiv aus. Dennoch: Der Termin für den verkaufsoffenen Sonntag war unglücklich. Nicht nur die Gesundheitsmesse litt darunter, dass  gestern auch in mehreren umliegenden Städten wie Itzehoe, Kiel oder  in Hamburg die Geschäfte ihre Türen aufmachten. Man kann nicht überall sein und das Geld lässt sich nur einmal ausgeben.




 

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erstellt am 09.Nov.2015 | 08:00 Uhr

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