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Aukrug : "Zwergenkinder": Gemeinde stimmt Vertrag zu

vom

Zuschuss der Gemeinde sichert Aukruger Kirchenkindergarten bis 2014. Schulleiter Helmut Simon verabschiedet sich. Sönke Holm rückt für Sophia Ruddeck im Ortsbeirat nach.

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erstellt am 16.Mai.2013 | 07:53 Uhr

AUKRUG | Die Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag nahm Aukrugs Schulleiter Helmut Simon zum Anlass, sich offiziell von den Ortspolitikern zu verabschieden und den Vertretern der Kommune für eine konstruktive, 14-jährige Zusammenarbeit sein Dankeschön auszusprechen.

"Die Zeit war geprägt durch sachlich fundierte Entscheidungen, die es uns ermöglichten, vieles zu bewegen", sagte der Pädagoge. Er wird zum 1. August die Aukrugschule verlassen und die Leitung der Grundschule in Neumünster-Wittorf übernehmen (der Courier berichtete).

Einen personellen Wechsel gibt es auch im Bargfelder Ortsbeirat, nachdem das bürgerliche Mitglied Sophia Ruddeck aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist. Auf Vorschlag der CDU-Fraktion rückte Sönke Holm nach. Einvernehmlich bestätigt wurden auch die Neuwahlen bei den Aukruger Wehrleuten. So wurde Harald Junge zum Gemeindewehrführer gewählt. Sein neuer Stellvertreter ist der wiedergewählte Bünzer Ortswehrführer Ronald Dedert. Bei der Homfelder Ortswehr setzte sich Ralf Rathjen bei der Wahl zum stellvertretenden Ortswehrführer durch, während im Ortsteil Bünzen Claus Wüstenberg als stellvertretender Wehrführer bestätigt wurde.

Dann ging es um die Tempobegrenzung in Bünzen. Wie bereits berichtet, konnte eine Anwohnerinitiative die Ortspolitiker davon überzeugen, dass durch ein beidseitiges Aufstellen von bepflanzten Betonringen auf der gut ausgebauten Verbindungsstraße innerhalb einer Tempo-30-Zone zwischen den Aukruger Ortsteilen Bünzen und Böken der Raserei ein Ende bereitet werden kann. Der Bauausschussvorsitzende Joachim Rehder wird dazu in Kürze die Anwohner, Vertreter des Ortsbeirates und Experten der Rendsburger Kreisverkehrsbehörde zu einer Gesprächsrunde einladen. Geklärt werden soll, wo die Betonringe aufgestellt werden sollen.

Das Thema verkehrsberuhigte Maßnahmen in der Straße Rüm ist dagegen auf Eis gelegt, weil die Neugestaltung der Sackgasse im nächsten Jahr auf dem Programm steht.

Die finanzielle Grundlage der 15 "Zwergenkinder", die von der Kirchengemeinde betreut werden, ist gesichert. Die Kirchenvertreter sahen sich nicht mehr in der Lage, die Betriebskosten ohne eine deutliche Anhebung des gemeindlichen Zuschusses aufbringen zu können. Bisher zahlte die Kommune pro Kind einen Zuschuss von 800 Euro. Der wird für das neue Kita-Jahr nach den Sommerferien auf 3100 Euro pro Kind erhöht. Der kommunale Kindergarten ist zurzeit voll belegt. Im Kita-Jahr 2014/2015 wäre die Aufnahme der "Zwergenkinder" nach Aussage der Kita-Leiterin Heike Staben-Söth wegen der abgehenden Schulkinder möglich. Der Vertrag mit der Kirchengemeinde tritt am 1. August in Kraft und endet am 31. Juli 2014.

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