Gönnebek : Zweiter Stern im Roten Hahn für die Feuerwehr

Jan-Henrik Semerak (von links), Christian Blöcker und Christoph Hübner befestigen den zweiten Stern am Metallschild.
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Jan-Henrik Semerak (von links), Christian Blöcker und Christoph Hübner befestigen den zweiten Stern am Metallschild.

Mit 23 Feuerwehrleuten und sechs Ehrenmitgliedern trat die Wehr Gönnebek zur Prüfung an und meisterte die Aufgaben mit Bravour.

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07. Juli 2015, 06:30 Uhr

Gönnebek | Die Freiwillige Feuerwehr Gönnebek hat erfolgreich die nächste Stufe der Leistungsbewertung Roter Hahn absolviert. Am Metallschild am Dorf- und Feuerwehrhaus glänzt jetzt der zweite goldene Stern.

Mit 23 Feuerwehrleuten und sechs Ehrenmitgliedern trat die Wehr Gönnebek zur Prüfung an. Die Mitglieder der Prüfungskommission unter der Leitung von Christian Blöcker (Oersdorf) kontrollierten die Korrektheit der persönlichen Schutzausrüstung der Wehrmitglieder ebenso wie die Sauberkeit und Funktionstüchtigkeit des Feuerwehrhauses wie auch der zwei Einsatzfahrzeuge. Klaus Blöcker, Sicherheitsbeauftragter der Wehr, musste einen Vortrag über seine Tätigkeit in der Wehr halten. Den Abschluss der Prüfung bildete eine Einsatzübung im Dorfzentrum, mit angenommenem Brand in einer Garage und Personensuche. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen galt für Gemeidewehrführer Jan-Henrik Semerak und seine Truppe „Marscherleichterung“.

Gönnebeks Bürgermeister Knut Hamann und der stellvertretende Kreiswehrführer Michael Dahlke (Bornhöved) äußerten sich nach bestandener Prüfung sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung der Wehrmitglieder. Das ehrenamtliche Engagement und der hohe Ausbildungsstand seien ein unschätzbares Gut für die Gemeinde, sagten Hamann und Dahlke.

Mit selbstgebackenen Torten und Kuchen überraschten die Frauen ihre Männer und gratulierten so zur bestandenen Prüfung. „Die vielen Übungsabende waren schon eine harte Zeit für die Familien, aber die Dorfgemeinschaft stimmt hier einfach“, sagte die Ehefrau eines Feuerwehrmannes. Obwohl die erste Prüfung vor genau einem Jahr stattfand, beschlossen die Wehrmitglieder auf einer Dienstversammlung im Dezember, sich der zweiten Prüfungseinheit zu stellen. Über mehrere Wochen, mit zahlreichen zusätzlichen Übungseinheiten, hatte sich die Feuerwehrmänner auf diese Prüfung vorbereitet.

Fünf Stufen umfasst die Leistungsbewertung „Roter Hahn“. Sie wurde vom Landesfeuerwehrverband entwickelt und wird auf Landesebene nach einheitlichen Kriterien umgesetzt.

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