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Holsteinischer Courier

24. August 2017 | 03:51 Uhr

Zweit-Regenschirm

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit dem herankommenden Herbstwetter hat Hein Tüts Kollegin so ihre Probleme. Wird ein sonniger Tag angesagt, lässt sie den Schal gerne mal zu Hause, ärgert sich aber dann, wenn es doch regnet und ihr kalt um den Hals wird. Umgekehrt pellt sie sich dauernd aus den Klamotten, wenn Regen angesagt ist, sie im Zwiebel-Prinzip angekleidet ist und es dann doch schön wird. Die Lösung ist das Auto als Zwischenlager. Dort stapeln sich jetzt Halstücher, ein Paar warme Socken, Sandalen und eine zusätzliche Jacke. Immer wenn sie das Auto morgens parkt, entscheidet sie, was sie davon ins Büro schleppt oder nicht. Bei einem Gegenstand allerdings klappt das Prinzip nicht: dem Regenschirm. Ist es trocken beim Parken, bleibt der Schirm im Auto. Dann muss die Kollegin zu einem Termin, aber es regnet. Glücklicherweise hat dann immer ein Kollege einen Not-Regenschirm. Doch irgendwann ist sie das leid. Sie schaut im Schrank daheim nach: Da steht noch ein alter, etwas lädierter Schirm, den sie noch nicht wegwerfen wollte und der halbwegs Schutz bietet. Der kommt jetzt mit ins Büro, damit ist sie für alle Wettersituationen gewappnet. Auch Tücher, Socken und eine Jacke bunkert sie im Büro – ganz nach dem Motto: „Mein Büro ist mein zweites Zuhause.“ Inzwischen weiß sie, dass die Kollegen ähnliche Ecken haben, auch mit Zweitausstattung und Not-Klamotten. Der Trend geht eben eindeutig zum Zweit-Regenschirm, zumindest im Herbst!

Guten Tag, bis morgen!

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von
erstellt am 22.Okt.2015 | 10:40 Uhr

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