Polizeibericht : Zwei Rettungshubschrauber landeten im Minutentakt

Während der eingeflogene Notarzt einen Patienten behandelte, sperrte die Polizei fast eine Stunde lang die Kreuzung Rendsburger Straße/Sauerbruchstraße.
Während der eingeflogene Notarzt einen Patienten behandelte, sperrte die Polizei fast eine Stunde lang die Kreuzung Rendsburger Straße/Sauerbruchstraße.

Fast zeitgleich landeten am späten Dienstagnachmittag zwei Rettungshubschrauber in Neumünster.

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25. August 2016, 08:00 Uhr

Neumünster | Fast zeitgleich landeten am späten Dienstagnachmittag zwei Rettungshubschrauber in Neumünster. Laut Polizei ging gegen 16.37 Uhr der Hubschrauber Christoph 12 aus Ahrensbök (Ostholstein) auf der Rasenfläche vor der Vicelinkirche herunter und brachte einen Notarzt zu einem schwer erkrankten Kind.

Der kleine Patient wurde später ins Friedrich-Ebert-Krankenhaus gebracht. Der Einsatz war nach einer Stunde beendet.

Nur rund zehn Minuten nach der ersten Landung musste die Polizei die Kreuzung Rendsburger Straße/
Sauerbruchstraße komplett sperren, damit der Hubschrauber Christoph 42 aus Rendsburg einfliegen konnte. An Bord war hier ebenfalls ein Notarzt, um einen Schwerkranken zu retten. Der
Patient wurde später nach Kiel ins Krankenhaus geflogen. Die Kreuzung war nach einer knappen Stunde wieder frei.

Dass in beiden Fällen schnell Mediziner aus Nachbarstädten eingeflogen werden mussten, lag an einem längeren Einsatz, zu dem der Neumünsteraner Notarzt zuvor gegen 15.30 Uhr gerufen worden war. Ein fünfjähriger Junge war in Dätgen (Kreis Rendsburg-Eckernförfe) plötzlich auf die Straße gelaufen, von einem Auto erfasst und verletzt worden. Das Kind kam ebenfalls ins Krankenhaus.

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