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Polizeibericht : Zwei brutale Überfälle innerhalb weniger Stunden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gleich zwei Mal schlugen Räuber am Mittwoch in der Innenstadt zu.

Gleich zwei Mal schlugen Räuber am Mittwoch in der Innenstadt zu. Am Abend gegen 20.45 Uhr betrat ein Mann den Kochlöffel-Imbiss am Großflecken. Nach Angaben der Polizei bedrohte er die Mitarbeiterin (22), die zu diesem Zeitpunkt allein im Laden hinter der Kasse stand. Er richtete eine Pistole auf die junge Frau und forderte Geld. Die völlig schockierte Angestellte lief laut schreiend nach hinten zu ihrer Arbeitskollegin. Passanten riefen die Polizei. Später stellten die Mitarbeiter fest, dass aus der Kasse nichts fehlte. Der Räuber war zum Großflecken hinaus geflüchtet. Er ist 1,75 bis 1,80 Meter groß, hat dunkle Augen, ist schlank und trug eine schwarze Fleece- oder Daunenjacke sowie eine helle Jeanshose. Sein Gesicht hatte er mit einem schwarzen Tuch maskiert. Die Waffe wurde als schwarze Pistole ähnlich einer Polizeipistole beschrieben.

Bereits einige Stunden zuvor hatte es einen anderen Raubversuch gegeben. Laut Polizei fuhr eine Frau (35) gegen 16.40 Uhr mit ihrem Rad auf der Parkstraße und bog hinter dem Parkcenter rechts ab. Bei den Parkplätzen des Hotels riss plötzlich ein Mann an ihrer Lederhandtasche, die die Frau im Fahrradkorb abgelegt hatte. Weil die Tragegriffe über den Sattel gehängt waren, konnte der Täter die Tasche nicht wegreißen. Allerdings musste die Neumünsteranerin absteigen und hielt dabei tapfer die Tasche fest. Schließlich gelang es dem Täter doch, ihr die Tasche zu entreißen. Er flüchtete Richtung Parkstraße/Parkcenter. Das Opfer folgte ihm und sah, wie der Unbekannte mit einem weiteren jungen Mann (beide ungefähr 15 Jahre alt) in Streit geriet. Dann warf der Räuber der Frau ihre Tasche vor die Füße. Beide Männer liefen ins Parkcenter (Zugang von der Parkstraße). Aus der Handtasche fehlte nichts. Der Räuber ist 1,70 bis 1,80 Meter groß, hat kurze dunkle Haare und trug eine helle Jacke. Hinweise zu beiden Fällen erbittet die Kripo unter Tel 9450.

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erstellt am 16.Okt.2015 | 09:00 Uhr

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