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Städtepartnerschaft: : Zwei Bäume in Rencks Park besiegeln das Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Mit einem kleinen Empfang feierten Offizielle aus Parchim, Koszalin und Neumünster 25 Jahre Partnerschaft

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 10:30 Uhr

Neumünster | Hoher Besuch aus Neumünsters Partnerstädten: Mit einem kleinen Sektempfang stießen Vertreter aus den Bürgerschaften in Koszalin, aus Parchim und Neumünster gestern Mittag im historischen Rathaus auf das Silberjubiläum der Freundschaftsabkommen zwischen Parchim und Neumünster sowie Koszalin und Neumünster an.

Die Partnerschaft mit der polnischen Stadt Koszalin war am 26. Oktober 1990, der Freundschaftspakt mit Parchim in der damaligen Noch-DDR am 25. September 1990 offiziell besiegelt worden.

Für die fast einjährige Verspätung der kleinen Silberfeier haben alle Beteiligten allerdings einen guten Grund: „Wegen des Jugendcamps mit rund 60 Jugendlichen hatten wir vergangenen Jahr alle Hände voll zu tun, es passte einfach nicht mehr rein“, erklärte Hans Iblher, Neumünsters Partnerschaftsbeauftragter, am Rande des Empfangs. Das Jugendcamp zu dem sich im vergangenen Sommer neben Jugendlichen aus Parchim, Koszalin und Neumünster auch 15 Jugendliche aus Neumünsters englischer Partnerstadt Gravesend teilnahmen, hatten die Offiziellen auch gestern im Rathaus noch in bester Erinnerung. Es sei beeindruckend gewesen, wie begeistert die jungen Menschen sieben Tage lang über ein gemeinsames Europa diskutiert und an einem gemeinsamen Europa geplant hätten, ohne dabei auf eigene nationale Vorteile zu schielen, sagte Iblher auf die augenblicklichen Streitigkeiten in der EU anspielend.

Koszalins stellvertretender Bürgermeister Andrzej Kierzek appellierte, die Freundschaftsbande durch neue Impulse zu vertiefen und warb darum, den Jugendaustausch voranzutreiben. Ein nächster Schritt dazu wird im August getan, dann soll das nächste Jugendcamp in Gravesham anlaufen.

Parchims Stadtpräsidentin Ilka Rohr erinnerte in launigen Worten an die turbulente Wendezeit und die zahlreichen deutsch-deutschen Treffen gerade in der Zeit des Zusammenwachsens. „Unvergessen“ bleibe den Parchimern der Einsatz von Pelle Dose, dem früheren Chef der Neumünsteraner Bauverwaltung, der seinerzeit nach Parchim abgestellt der Stadt wichtige Impulse gegeben habe.

Als Appell, die Partnerschaften weiter auszubauen, pflanzten Besucher und Gastgeber nach dem Empfang in Rencks Park zwei Jubiläumsbäume.

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