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Holsteinischer Courier

22. Oktober 2017 | 08:49 Uhr

Holstenhallen : Zur Nordbau ruht die Baustelle

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Trotz Modernisierungsarbeiten an den Holstenhallen werden zur Baufachmesse vom 12. bis 17. September alle Hallen und Flächen belegt sein.

shz.de von
erstellt am 31.Aug.2013 | 07:30 Uhr

So eine Situation hat es in der knapp 60-jährigen Geschichte der Nordbau auch noch nicht gegeben. Wenn Nordeuropas größte Baufachmesse vom 12. bis 17. September zum 58. Mal ihre Tore öffnet, passiert dies auf einer riesigen Baustelle. Denn die Modernisierungsarbeiten an den Holstenhallen selbst sind in vollem Gange (der Courier berichtete). Dennoch verspricht Hallenbetriebe-Chef Dirk Iwersen kaum Einschränkungen. Im Gegenteil: „Alle Gebäude sind voll funktionstüchtig und belegt. Aussteller und Besucher können sich schon ein Bild von dem architektonischen Ensemble aus modernen Baustoffen machen, das Wirtschaftlichkeit, Klimaschutz und Wohlbefinden vereint.“

Wer aufmerksam hinschaut, wird natürlich ein paar nicht fertige Dinge entdecken. So sind in den Fluchtwegen noch abgehängte Decken, die Lichttechnik ist noch nicht überall installiert und der VIP-Bereich in Halle 1 wird provisorisch mit Holz abgesperrt sein. Im neuen Haupteingang, von wo aus das Messefernsehen berichtet, fehlt der Fußboden. Vieles ist aber auch schon fertig. Besucher können den neuen Schwerlastboden und das neue Dach in Halle 1 bewundern oder die modernen WC-Anlagen im Foyer Nord benutzen. Während der Nordbau werden alle Bautätigkeiten komplett ruhen. „Auf die geplante Fertigstellung in 16 Monaten hat das aber keine Auswirkungen“, sagt Dirk Iwersen.

Den erwarteten 70 000 Gästen bietet die Nordbau wieder den breiten Überblick über alle Neuigkeiten im Bereich Bauen. Großen Zuspruch erwartet Iwersen für das diesjährige Top-Thema „Sicher bauen – sicher wohnen“. Dabei geht es nicht allein um Einbruchsschutz und Sicherheitstechnik. „Es ist ein Potpourri, das alle Branchen anspricht. Schadstoffe, sichere Baumaterialien und Arbeitsschutzkleidung spielen ebenso eine Rolle wie Ladungssicherheit“, erklärt der Messe-Chef. So haben zum Beispiel Handwerker die Möglichkeit, an einem Seminar der Deutschen Lehranstalt für Agrartechnik (Deula) zur Ladungssicherung teilzunehmen und sich anschließend ein Zertifikat ausstellen zu lassen.

Auf dem Freigelände werden neben Baumaschinen und -geräten auch wieder Pflanzen und Gartenartikel, Nutzfahrzeuge und Baustoffe aller Art zu sehen sein. Zahlreiche Fachseminare ergänzen das umfangreiche Programm.

Wer sich für spezielle Bereiche interessiert, kann wieder Messe-Scouts buchen, die persönlich, unabhängig und zielgerichtet über die Messe führen.

Geöffnet ist täglich von 9 und 18 Uhr, am Dienstag von 9 bis 17 Uhr. Die Tageskarte kostet 9 Euro, mit Katalog 11 Euro.

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