Wittorf : Zur Johanni-Nacht kamen 100 Besucher

Prinzessin Daniela I. Muhs von der Karnevals-Gesellschaft Wittorf zündete das Johanni-Feuer  auf dem Außengelände der Blauen Burg am Wührenbeksweg an.
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Prinzessin Daniela I. Muhs von der Karnevals-Gesellschaft Wittorf zündete das Johanni-Feuer auf dem Außengelände der Blauen Burg am Wührenbeksweg an.

Prinzessin Daniela I. Muhs von der Karnevals-Gesellschaft Wittorf entfachte die Flammen

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26. Juni 2014, 07:15 Uhr

Neumünster | Dem Volksglauben nach soll das Johannisfeuer zur Sommersonnenwende böse Dämonen abwehren und die Ernte vor Hagelschäden bewahren. In Wittorf aber dient es in erster Linie der Geselligkeit und dem gemütlichen Klönschnack. In diesem Jahr entfachte Prinzessin Daniela I. Muhs von der Karnevals-Gesellschaft Wittorf die Flammen unter der Aufsicht der Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr am Dienstagabend auf dem Gelände von Blau-Weiß Wittorf am Wührenbeksweg. Rund 100 Mitglieder, Freunde und Gäste waren dabei, darunter auch viele Kinder.

„In der Hochsaison von November bis März sehen wir uns jede Woche, im Sommer aber nur sehr selten, deshalb ist diese Veranstaltung immer etwas Besonderes. Außerdem kommen wir in Kontakt mit den Wittorfern und können uns austauschen“, erklärte die Medienbeauftragte der Karnevals-Gesellschaft, Doris Voigt. Zur Tradition dazu gehört eine Schatztruhe mit Süßigkeiten, die an die kleinen Besucher der Johanni-Nacht von den Knappen verteilt werden. Auch diesmal fanden die Naschis bei den Mädchen und Jungen wieder reißenden Absatz.

Für musikalische Stimmung sorgte Discjockey Rüdiger. Bei Gegrilltem, Erbsensuppe und Getränken wurde noch bis in den späten Abend hinein gefeiert. Das Johannisfeuer hat in Wittorf Tradition. Früher wurde es in Erinnerung an die Wittorfer Burg und die mystische Hexenverbrennung neben Hamanns Gasthof angesteckt. Nachdem das Traditionslokal an der Mühlenstraße im Frühjahr 2010 den Baggern zum Opfer fiel, zogen die Karnevalisten vor drei Jahren mit der Johanni-Nacht zu Blau-Weiß Wittorf an den Wührenbeksweg. „Das Gelände hier ist optimal dafür“, so Doris Voigt.

Die Karnevals-Gesellschaft sucht noch Tänzerinnen und Tänzer aller Altersklassen. Die Trainingszeiten sind montags von 15.30 bis 17 Uhr für die Drei- bis Zehnjährigen, die Älteren bis 14 Jahre treffen sich von 17 bis 18.30 Uhr in der Außenstelle der Klaus-Groth-Schule an der Brachenfelder Straße 23. Alle über 15 Jahre üben immer mittwochs von 19.30 bis 21 Uhr in der Timm-Kröger-Schule am Pestalozziweg. Weitere Informationen gibt es bei Linus Schildt unter Tel. 0176 / 311 645 28 oder per Mail an linus–schildt@hotmail.com.

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