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Einfelder See : Zur Eröffnung der Badestellen blieben die Schwimmer fern

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Seit dem Wochenende ist die DLRG an den beiden Badestellen am Einfelder See im Einsatz. Die Besucher ließen noch auf sich warten.

Neumünster | Ein Blick aus dem Fenster mag manchen Freischwimmern am Sonntag genügt haben: Bei herbstlichen Windböen, peitschendem Hagel, Regen und einer Lufttemperatur von 10 Grad Celsius kamen am Mittag keine Schwimmer zur offiziellen Eröffnung der Badestellen an den Einfelder See. Seit dem Wochenende ist die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) an den beiden Badestellen an der Schanze und am Minigolfplatz vor Ort, um auf die Sicherheit der Schwimmer und Wassersportler zu achten.

„Eigentlich wollten wir heute mit sieben Leuten vor Ort sein, aber aufgrund der Wetterlage reicht es, wenn wir zu dritt sind“, erklärte Marcus Schmahl, Vorsitzender der DLRG Neumünster und Wachleiter an der Lucas-Matter-Station an der Schanze. Gemeinsam mit Solveig Rickmann (14) und Jonathan Stanbridge (26) überprüfte er die Sanitätstaschen und die Ausrüstung. Am Mittwoch gab es bereits einen Ortstermin mit Vertretern der Stadt. „Da haben wir geprüft, ob die Wachtürme okay sind und ob Rettungsmittel vorhanden sind“, erklärte Schmahl.

Mit der Stadt gibt es eine Abmachung, dass die Badestellen von Mitte Mai bis Mitte September bewacht sind. „Schwimmen darf man natürlich das ganze Jahr über. Es gibt alteingesessene Schwimmer, die steigen morgens bei Wind und Wetter ins Wasser und drehen ihre Runden“, so Schmahl, der hauptberuflich Polizist ist. Vor dem Ertrinken musste im vergangenen Jahr zum Glück niemand gerettet werden. „Am häufigsten müssen wir bei Kindern Erste Hilfe leisten, die sich geschnitten haben oder gestürzt sind“, erklärte er.

Die freiwilligen Retter beobachten die Wassersportler von den Wachtürmen aus und verlassen sich dabei hauptsächlich auf Ferngläser: „Je nachdem, wie viel Trubel am Strand ist und wie der Wind steht, hört man auch Hilferufe. Schwimmer überschätzen ihre Kräfte aber selten“, weiß Marcus Schmahl.

An Wochenenden außerhalb der Ferien werden vier Retter von 13 bis 18 Uhr vor Ort sein, in den Sommerferien sind etwa zehn Ehrenamtler täglich von 10 bis 18 Uhr im Einsatz. Die Badeinsel wird in zwei Wochen zu Wasser gelassen, das Volleyballnetz lädt auch bald wieder zu Strandaktivitäten ein. Neuerdings kann man im Internet sehen, welche DLRG-Stationen Dienst haben: k.DLRG.de/Stationen.

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