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Zum Geburtstag frische Gospels mit den Gästen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gemeinsam mit 300 Besuchern feierte der Tungendorfer Lutherchor sein 20-jähriges Bestehen / Großes Repertoire lockt Sänger auch aus den Umlandgemeinden

„Jubeln Sie mit, singen Sie mit, swingen Sie mit!“ forderte Bärbel Hoffmann, Mitglied im Lutherchor, ihre Gäste zu Beginn des Jubiläumskonzertes auf. Das ließen sich die 300 Besucher, die am Sonntag in die Tungendorfer Lutherkirche gekommen waren, nicht zweimal sagen. Die letzten Töne des ersten Liedes – passend zum Anlass – „Oh happy day“, waren gerade verklungen, da war die Freude der Sänger bereits aufs Publikum übergesprungen.

Seit nunmehr 20 Jahren weiß der gemischte Lutherchor unter Leitung der Musiklehrerin Margrit Cords seine Fans mit einem reichhaltigen Repertoire, bestehend aus Chorälen, Gospels, Spirituals und neuen christlichen Liedern zu begeistern. Am Sonntagabend standen dann auch so unterschiedliche Stücke, wie „Mariellas Lied“ aus dem Film „Dem Himmel so nah“, das englische Kirchenlied „Amazing Grace“ und „Hevenu shalom alejchem“ aus Israel auf dem Programm.

Die große Bandbreite an Liedern ist ein Aspekt, der die Besucher zu jedem Konzert des Lutherchores strömen lässt. Die unmittelbare Freude, die die Chormitglieder beim Singen ausstrahlen, ist ein weiterer Grund.

„Ihr habt eine Botschaft, und damit singt ihr euch in die Herzen,“ beschrieb Pastor Hans-Christian Hübscher das Wesen des Chores. Reger Austausch über alles, was im Alltag passiert und ein fröhliches Miteinander werden im Lutherchor von je her groß geschrieben. Das scheint anzukommen. Seit Margrit Cords den Chor vor 20 Jahren gemeinsam mit sieben Tungendorfern gründete, ist er auf mittlerweile 40 Sänger und Sängerinnen angewachsen. Zahlreiche musikbegeisterte Menschen aus den umliegenden Gemeinden treffen regelmäßig zur Chorprobe in der Lutherkirche ein, freuen sich auf die gemeinsamen Ausflüge und fiebern dem alljährlichen Chorwochenende im Herbst entgegen. Dort wird das Programm festgelegt und neue Stücke geübt. Auch „Amen“ wurde an einem Chorwochenende intensiv studiert. Mit dem traditionellen Gospel als Zugabe verabschiedete sich der Chor nach einem zweistündigen Konzert.






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erstellt am 27.Aug.2013 | 00:33 Uhr

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