Zwischen Rendsburg und Neumünster : Zug rammte Rinder - Reisende saßen fest

40 Reisende saßen zwei Stunden fest, nachdem ihr Regionalexpress fünf Rinder auf den Gleisen überfahren hatte. Foto: Borrmann
40 Reisende saßen zwei Stunden fest, nachdem ihr Regionalexpress fünf Rinder auf den Gleisen überfahren hatte. Foto: Borrmann

Die Bahnstrecke zwischen Rendsburg und Neumünster war rund zwei Stunden gesperrt. Ein Zug hatte fünf Rinder überfahren. Evakuiert werden konnte der Regionalexpress nicht.

shz.de von
09. Mai 2013, 04:04 Uhr

Bokelholm | Nach rund zwei Stunden Sperrung ist wieder Bewegung auf der Zugstrecke zwischen Rendsburg und Neumünster. Gegen 16.15 Uhr war der Regionalexpress 21077 von Flensburg nach Neumünster in Höhe Bokelholm unterwegs, als einige Rinder auf den Gleisen liefen. Trotz einer Schnellbremsung konnte der Lokführer einen Zusammenstoß nicht verhindern. Fünf Tiere verendeten dabei.
Die 40 Reisenden und das Zugpersonal bleiben nach Angaben von Bundespolizeisprecher Hanspeter Schwartz unverletzt. Allerdings ist das Gelände unwegsam, sodass die Insassen die Bahn nicht auf der freien Strecke verlassen konnten. Eine Hilfslok aus Kiel traf um 18.15 Uhr an der Unglückstelle ein und zog den Regionalzug nach Neumünster. "Die Strecke wird voraussichtlich in einer halben Stunde wieder frei sein", sagte Hanspeter Schwartz von der Bundespolizei um 18.30 Uhr.
Der Landwirt, dem die Rinder gehörten, hatte seine Tiere vor zwei Tagen auf eine andere Koppel gebracht. Dabei kamen ihm fünf Kühe abhanden, was er nach eigener Aussage auch der Polizei gemeldet hatte.

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