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Stadtteilbeirat Faldera : Zu wenig Abwasser bringt Gestank

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Thema der Geruchsbelästigung war am Freitagabend Thema im Stadtteilbeirat Faldera. Anwohner sollen Geruchsprobleme beim TBZ melden.

Neumünster | Die katholische Kirche prüft zurzeit den Sanierungsbedarf für das Gemeindehaus der ehemaligen St. Bartholomäus-Kirche am Wernershagener Weg und will beim Land Schleswig-Holstein Fördergelder für den Umbau beantragen. Das ist ein weiterer Schritt in Richtung eines generationenübergreifenden offenen Treffpunkts in Faldera. Dies teilte Fred Brocksema auf der Sitzung des Stadtteilbeirats Faldera in der Gemeinschaftsschule am Freitagabend den Beiratsmitgliedern und etwa 15 Falderanern mit. Die nächste Beiratssitzung am 20. März wird erstmalig auch im Gemeindehaus stattfinden.

Ausführlich wurde das Thema der Geruchsbelästigung in der Augustenburger-, Schleswiger- und Flensburger Straße behandelt. Rüdiger Brandt, Fachmann vom Technischen Betriebszentrum (TBZ), erläuterte, dass der üble Geruch aus den Kanälen kommt, deren Rohre vor 30 Jahren mit zu großen Durchmessern berechnet wurden. Heutzutage produziere ein Mensch in Neumünster viel weniger Abwasser, gerechnet werde mit 110 Litern pro Kopf am Tag. Das ungünstige Verhältnis von zu viel Luftraum und zu wenig Wasser begünstige geruchsbildende Gase. Außerdem sei die Leitung, die in der Augustenburger Straße liege, mit 17 Kilometern die größte von ganz Neumünster: „Da hängen zwei Drittel des Stadtgebiets dran“, sagte Brandt.

Neben der Versenkung von Aktivkohlefiltern, die den Gestank absorbieren sollen, setzt Brandt nun auch Hoffnung in die Steigerung der Produktion des neuen Milchtrocknungswerks am Donaubogen. „Das würde den Abwasserstrom verdoppeln, und das Problem wäre behoben.“ Geruchsprobleme bittet das TBZ mit konkreter Uhrzeit und Ort zu melden.

Einige Termine stehen schon fest: Das Stadtteilfest soll am 4. Juli stattfinden. Das nächste gemeinsame Müllsammeln nach dem Winter findet am 28. März ab 14 Uhr statt, Startpunkt ist der Uker Platz. Die nächsten Stadtteilbeiratssitzungen finden statt am: 20. März, 8. Mai, 18. Juni, 10. September, 13. November.

Auf Wunsch aus der Bürgerschaft wurde erneut die Regelung für Radfahrer auf der Ehndorfer Straße verdeutlicht: Stadtauswärts muss jeder Radler auf dem Radweg rechts fahren. Stadteinwärts gilt ebenfalls das Rechtsfahrgebot, dabei dürfen aber der Gehweg oder die Fahrbahn genutzt werden. Außerdem will der Beirat beim Siedlerbund in Erfahrung bringen, ob die Ukerhalle auch künftig noch von Jüngeren für Feiern gemietet werden kann.

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