Bönebüttel : Zu nass: Bau muss warten

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Die Baggerarbeiten für das neue Feuerwehrgerätehaus sind zurzeit nicht möglich.

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24. Januar 2018, 11:00 Uhr

Bönebüttel | Abwarten heißt es zurzeit beim Bau des neuen Gebäudes für die Feuerwehr Bönebüttel-Husberg. Das war Thema vorgestern Abend auf der Sitzung der Gemeindevertreter in Bönebüttel. Wegen der extrem hohen Wasserstände ist der Grundwasserspiegel am Bönebütteler Damm so hoch, dass die Betonfundamente nicht ausgebaggert und geschüttet werden können. Auf der Baustelle gehe es trotzdem mit Planierungsarbeiten und Vorbereitungen weiter, hieß es auf der Sitzung.

Außerdem war der Zustand der Spurbahnen und Wirtschaftswege ein Thema. Durch den Dauerregen sind die Wege teilweise stark verschmutzt. Die Banketten sind in großen Teilen seit der Maisernte kaputtgefahren. „Die Landwirte können hier zurzeit selbst nicht viel machen“, meinte Klaus Biß aus Bönebüttel. Löcher und Fahrspuren könnten wohl erst ausgebessert werden, wenn die Wege wieder trocken sind

500 000 Euro an Rücklagen hat die Gemeinde. „Für sechs Monate Festgeld zahlt die Gemeinde 0,2 Prozent Zinsen, für 9 Monate 0,1 Prozent Zinsen drauf“, berichtete Bürgermeister Udo Runow. Deswegen soll das Geld aus den Rücklagen aktuell nicht wieder angelegt werden, so der Beschluss der Gemeindevertretung. Aufzehren will die Gemeinde die Rücklagen nicht. Zu oft habe sich gezeigt, dass etwa für Schule oder Kindergarten im Haushalt Geld nachgelegt werden musste.

Nachdem ein Sperrmüllhaufen am Bönebütteler Damm für Nachfragen der Bürger gesorgt hatte, wies Udo Runow auf die Informationen aus dem Amt für Abfallwirtschaft im Kreis Plön hin. Aktuell dürfen Bürger zweimal im Jahr kostenlos die Abfuhr von bis zu fünf Kubikmeter Sperrmüll beantragen.

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