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Die Maus macht’s möglich : Zu Besuch auf der „Color Magic“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

20 Kinder konnten gestern beim bundesweiten „Türöffner-Tag“ das Kreuzfahrtschiff der Route Oslo / Kiel erkunden. Die Aktion geht zurück auf den 40. Geburtstag der WDR-Maus im Jahre 2011. Seitdem können die kleinen Anhänger der „Sendung mit der Maus“ Ziele zum Erkunden auswählen. In Kiel ging es gestern in den Bauch des riesigen Schiffes und natürlich auch auf die Kommandobrücke.

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erstellt am 03.Okt.2014 | 14:21 Uhr

„Papa, können wir da mal hingehen?“ Nicht nur bei Oskar (6), der an der Hand seines Vaters Matthias Jung zog, war die Aufregung groß. Anlässlich des „Türöffner-Tages“ des Westdeutschen Rundfunks (WDR) durften die kleinen Fans der Sendung mit der Maus beim Kreuzfahrtschiff hinter die Kulissen schauen. Für die „Color Magic“ lagen 204 Anmeldungen für eine spielerische Besichtigung vor, 20 Kinder hatten das große Glück, ausgelost zu werden.

Das Unternehmen Color Line startete den Tag im dritten Stock des Norwegenterminals um 10 Uhr mit einer Begrüßung bei Süßigkeiten und Getränken. Eine halbe Stunde lang wurde zunächst eifrig gebastelt. Als das Kreuzfahrtschiff in der Zwischenzeit in den Kieler Hafen einlief, standen die kleinen Münder beim Anblick des 224 Meter langen und 35 Meter breiten Koloss für einen Moment offen. „Wow! Guck mal“ und „da gehen wir gleich rauf?“, ertönte es aus den Ecken an den Basteltischen.

Danach fand sich das junge Publikum, ausgestattet mit Quiz-Mappen für die Schnitzeljagd, in kleinen Gruppen zusammen, sortiert nach Maus, Ente, Elefant und Maulwurf. Dann ging es durch den langen Gangway an Bord des Schiffes. An verschiedenen Stationen erklärten die Azubis der Color Line ihren neugierigen Zuhörern das Schiff. Wer aufgepasst hatte und eine Quizfrage richtig beantworten konnte, kam zur nächsten Station. Noch vor Ende der Schnitzeljagd, als bereits Showtheater, Schwimmhalle und Kids Corner besichtigt waren, konnte es der fünfjährige Paul nicht mehr abwarten: „Kommt jetzt der Käpt’n?“

Und dann, endlich. Letzte Station und Höhepunkt der Schiffsbesichtigung: die Brücke und der Empfang von Schiffsmaskottchen Captain Kid. „Ihr müsst wissen, Captain Kid kann nicht sprechen, weil er seine Stimme im Sturm verloren hat. Und ihr müsst euch auf der Brücke gut benehmen. Da darf normalerweise keiner rein“, bereitete Pressesprecherin Jana Lüth (36) die aufgeregten Besucher vor. Flüsternd und tuschelnd folgten ihr die Kinder auf die Brücke. Bei Captain Kid angekommen, nahmen die erfolgreichen Spürnasen der Schnitzeljagd stolz Medaille, Luftballon und Eis entgegen.

Pünktlich um 13 Uhr konnten die Eltern ihre Kinder wieder am Terminal empfangen. Der Blick in die leuchtenden Kinderaugen ließ das Resümee der Veranstaltung positiv ausfallen: „Es ist einfach toll, wie die Kinder mitgemacht haben. Ich kann mir gut vorstellen, das im nächsten Jahr zu wiederholen“, so Jana Lüth. Dieser Idee konnte sich Petra Anhalt, Mutter von Marten (10) aus Osdorf, nur anschließen: „Das war ganz toll organisiert.“

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