Preisverleihung : Zonta-Club vergibt Förderpreis an Klaus-Groth-Schülerin

Stolz präsentiert Laura Godau (links) ihre Urkunde den 120 Gästen im Bordesholmer Savoy-Kino, während Präsidentin Babett Schwede-Oldehus die Ehrenämter der Schülerin aufzählte.
Stolz präsentiert Laura Godau (links) ihre Urkunde den 120 Gästen im Bordesholmer Savoy-Kino, während Präsidentin Babett Schwede-Oldehus die Ehrenämter der Schülerin aufzählte.

Seit Jahren engagiert sich Laura Godau (17) für Projekte, die ihr am Herzen liegen.

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23. November 2013, 17:00 Uhr

Praktika in einer integrativen Kindertagesstätte, regelmäßige Besuche bei einer älteren Dame, Unterstützung der Aids-Hilfe und bis vor kurzem Vertreterin im Landesschülerparlament – die Liste ist ebenso lang wie bemerkenswert. Seit Jahren engagiert sich Laura Godau (17) für Projekte, die ihr am Herzen liegen. Für ihr ehrenamtliches Engagement ist sie nun vom Zonta-Club Neumünster mit dem Schülerinnen-Förderpreis „Young women in public affairs award“ ausgezeichnet worden.

Während einer feierlichen Filmveranstaltung im Bordesholmer Savoy-Kino überreichte die Präsidentin des Clubs, Babett Schwede-Oldehus, der Schülerin aus Borgdorf-Seedorf am Donnerstagabend vor 120 Gästen den mit 500 Euro dotierten Förderpreis.

Laura Godau war sichtlich erfreut. „Von dem Preis habe ich bis vor Kurzem noch gar nichts gewusst,“ berichtete die Klaus-Groth-Schülerin. „Meine Lehrerinnen Frau Meyer und Frau von Bülow meinten, ich solle mich mal bewerben. Das hab ich dann getan und wurde Ende Oktober zu einem Gespräch mit dem Zonta-Vorstand gebeten“, beschreibt Laura Godau das Prozedere.

„Für uns war schnell klar, dass wir den Preis in diesem Jahr an Laura vergeben,“ sagte Babett Schwede-Oldehus in ihrer Laudatio. „Sie hat uns nicht nur mit ihren zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten für die Allgemeinheit verblüfft, es war auch ihre fröhliche, authentische Art, die uns überzeugt hat“, so die Begründung der Präsidentin des Service-Clubs. Auf die Frage, wie sie die Rechte der Frauen in der Gesellschaft einschätze, appellierte die Schüler an jeden einzelnen: „Das ist weniger ein gesetzliches Problem. Damit jede Frau das Recht über sich und ihren Körper erhält, muss viel in den Köpfen der Menschen passieren“, meinte die Preisträgerin. Das Preisgeld von 500 Euro will Laura Godau in ihre Reisekasse stecken. Nach dem Abitur soll es für die Einser-Schülerin nach Südamerika gehen.


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