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Zonta-Club hat in 25 Jahren vieles für Frauen erreicht

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Seit 25 Jahren setzen sich die Frauen des Zonta-Clubs Neumünster für die Rechte ihrer Geschlechtsgenossinnen ein. Das Jubiläum wurde am Sonnabend im Caspar-von-Salder-Haus gebührend gefeiert.

Rund 80 überwiegend weibliche Gäste aus der Politik, aus befreundeten Serviceclubs und dem Zonta-Verband folgten der Einladung der amtierenden Präsidentin Susanne Pfuhlmann-Riggert. Die Rechtsanwältin ist eine der 19 Frauen, die 1991 den landesweit zweiten Club gegründet hatten.

Kristin Alheit, Schleswig-Holsteins Ministerin für Soziales und Gleichstellung, würdigte in ihrer Festrede die ehrenamtliche Arbeit der berufstätigen Frauen und erinnerte an die feministischen Aufbrüche. „Es wurde viel erreicht, weil Frauen dafür gestritten haben“, sagte sie und blickte zurück in die Zeit, als Männer den Arbeitsvertrag ihrer Ehefrauen kündigen konnten oder eheliche Pflichten einklagbar waren. „Heute ist fast alles besser für Frauen. Aber von selbstverständlicher Gleichstellung sind wir weit entfernt“, so die Ministerin weiter.

Umso wichtiger sei weiterhin der Einsatz von Zonta: „Ohne Ihre Tatkraft und Begeisterungsfähigkeit fehlte ein praktisches Vorbild für zivilgesellschaftliches Engagement.“ Sie lobte das Engagement der Zontians unter anderem beim Frauenhaus und dem Notruf für Vergewaltigungsopfer.

Aktuell gibt es 21 Clubmitglieder plus Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis als Ehrenmitglied. Jede Frau ist in führender Stellung oder selbstständig tätig. Daraus ergeben sich die Möglichkeit, ein effektives Netzwerk aufzubauen.
Susanne Pfuhlmann-Riggert wird nach der regulären zweijährigen Präsidentschaft in diesem Jahr ihr Amt abgeben, eine Nachfolgerin stehe noch nicht fest, hieß es bei der Veranstaltung. „Die Arbeit macht Spaß, ist aber sehr zeitintensiv und kein Selbstgänger“, meinte sie. Mit etwa drei bis fünf Stunden ehrenamtlicher Arbeit pro Woche unterstützt die Rechtsanwältin die Sache der Frauen.

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