zur Navigation springen

Tungendorf : Zebrastreifen für den Helmut-Loose-Platz

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Noch in diesem Jahr soll es sichere Überwege über die Wilhelminenstraße und am Hürsland geben. Situation am Rüschdal wird entschärft

von
erstellt am 14.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Neumünster | Manchmal dauern kurzfristige Maßnahmen etwas länger. Doch nach einem Ortstermin gestern mit dem Stadtteilbeirat, der Pestalozzischule, der Andreas-Kita, der Polizei, der Bau- und der Verkehrsbehörde bekommen die Tungendorfer die schon seit einem Jahr geforderte Entschärfung der Situation rund um den Helmut-Loose-Platz.

Zusätzlich zum Zebrastreifen direkt vor der Schule an der Straße Am Kamp soll es zwei weitere Zebrastreifen geben. Einen über die Wilhelminenstraße in Höhe der Volksbank. Hier müsste nur ein Altpapiercontainer weichen. Der zweite Zebrastreifen soll bei der Delphin-Apotheke den sicheren Überweg über den Hürsland ermöglichen.

Verkehrsplaner Michael Köwer stellte die Vorschläge vor, die die Verwaltung nach einer Verkehrszählung im Juni erarbeitet hatte und die auch relativ schnell und einfach umzusetzen sind. Für eine Ampel sieht die Stadt keine Notwendigkeit. Wenn es die Witterung zulässt, sollen die Markierungen noch in diesem Jahr auf die Straßen kommen, sagte Gritt Kaiser von der Tiefbauabteilung der Stadt zu.

„Wir sehen in den Zebrastreifen einen ersten Ansatz für eine Lösung. Die Situation muss schnell entschärft werden“, sagte Stadtteilvorsteher Jürgen Böckenhauer. „Hier herrscht oft das reinste Chaos“, bestätigte Pastor Sven Warnk von der Andreas-Gemeinde. Fast zur Bestätigung marschierte just in diesem Moment eine Schülergruppe mitten über die Grünfläche der Verkehrsinsel und dann über die viel befahrene Wilhelminenstraße.

Noch schwieriger ist die Situation in der Rüschdal-Kurve zum Kamp hin. „Das ist ein Gefahrenpunkt. Die Fußgänger werden hier über eine Aufpflasterung direkt auf die Fahrbahn geführt“, sagte Polizeikommissar Marco Rose. Wie die Pestalozzischullehrerinnen Doris Schwanke und Constanze Tegtmeyer sprach sich Rose dafür aus, das Absperrgitter und damit den Überweg an dieser heiklen Stelle zu schließen. Die Schüler müssten dann automatisch die Zebrastreifen nutzen. Die von der Stadt auf der Verkehrsinsel angedachten Sperrgitter wären überflüssig. Auch eine falsche Radwegbeschilderung soll möglichst schnell verschwinden. „Das muss jetzt von der Verkehrsaufsicht angeordnet werden und wird dann zügig umgesetzt“, sagte Michael Köwer.

Die endgültige Gestaltung des Stadtteilzentrums rund um den Helmut-Loose-Platz ist das aber noch nicht. Mit der Planung will die Stadt ein externes Büro beauftragen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen