Forderung : „Wohnungen für Flüchtlinge beschlagnahmen“

Flüchtlinge in einer Berliner Unterkunft.
Flüchtlinge in einer Berliner Unterkunft.

Die Partei Die Linke will die Unterbringung in Neumünster verbessern

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30. Januar 2015, 07:00 Uhr

Der Landesverband der Partei Die Linke fordert, in Neumünster leer stehende Wohnungen zu beschlagnahmen, um darin Flüchtlinge unterzubringen. Parteisprecher Jens Schulz teilte gestern mit, damit könne „auf die unzureichenden Zustände in der Erstaufnahmestelle“ reagiert werden.

„Wo 650 Flüchtlinge Platz haben sollen, drängen sich nun 950. Wer Flüchtlinge stapelt, läuft Gefahr, ihre Menschenwürde zu verletzen. Gleichzeitig gibt es in Neumünster Leerstände. Hier sollte man kurzfristig über verträgliche Wege der Beschlagnahmung nachdenken, diese temporär zu nutzen, um so die nötigen Kapazitäten herzustellen. Mittelfristig sollte im Land ein Programm aufgelegt werden, dass es ermöglicht seinen Leerstand für Flüchtlinge zu Verfügung zu stellen“, fordert Landessprecher Jens Schulz.

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