zur Navigation springen
Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 00:34 Uhr

Wohnanlage: Rehder kritisiert Trägerschaft

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

shz.de von
erstellt am 06.Feb.2014 | 13:46 Uhr

Kritisch steht der Bauausschussvorsitzende und SPD-Fraktionssprecher Joachim Rehder den Pänen für eine Senioren-Wohnanlage auf dem ehemaligen Ziegeleigelände hinter dem alten Bauhof gegenüber (der Courier berichtete). „Ohne mich zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, habe ich noch viele Fragen an die Investoren“, sagte Rehder auf der Sitzung am Montag.

Die Aukruger Projektleiter Achim Fölster und Hartmut Spliedt wollen auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Gemeindeland insgesamt 28 ebenerdige Komfortwohnungen bauen lassen. Bauchschmerzen bereitet Rehder vor allem die noch ungeklärte Frage, unter welcher rechtlichen Trägerschaft das Projekt geführt werden soll. Ursprünglich angedacht und von ihm favorisiert war die Gründung einer Genossenschaft, in der die Gemeinde mit Sitz und Stimme vertreten ist. Aktuell wird jedoch auch über eine andere Rechtsform, wie zum Beispiel über einen Trägerverein, eine Stiftung oder Personengesellschaft, nachgedacht. Dazu kündigte Rehder „deutliche Worte“ auf der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag, 13. Februar, ab 20 Uhr im Versammlungsraum an.

Die Vermietungen im ehemaligen Aldi-Gebäude auf dem Raiffeisenplatz gehen voran: Die Gemeinde hat Mietverträge für eine 276 Quadratmeter große Arztpraxis und eine Apotheke (189 Quadratmeter) abgeschlossen. Die Pläne für den Umbau sind mit den neuen Mietern bereits abgestimmt. Die geschätzten Kosten betragen etwa 350 000 Euro. Die Geschäftsbereiche sollen im Juli eröffnet werden.

Fraglich ist dagegen der geplante Umbau des alten Amtsgebäudes zu einem Gesundheitszentrum unter der Leitung der Paritätischen Pflege Schleswig-Holstein mit Sitz in Kiel. Dazu erklärte der Projektplaner und Hochbautechniker Erik Schultz aus Aukrug, dass die Investitionskosten für die Gemeinde als Bauträgerin des Vorhabens mit den Umbaumaßnahmen zu einer Pflegestation plus teurer Brandschutzmaßnahmen bislang nicht absehbar sind. Ursprünglich eingeplant waren rund 270 000 Euro.

Nach den Ortsteilen Böken, Bünzen und Bargfeld sollen im Ortsteil Innien nun auch die Straßenlampen auf LED-Technik umgerüstet werden. Dafür sind 25 000 Euro bereits im Gemeindehaushalt eingestellt. Das Geld reicht nicht für alle 295 Lampen. Deswegen sollen die Mitglieder des Ortsbeirates Innien einmal prüfen, welche Straßenlampe überflüssig ist und abgeschaltet werden kann.









Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen