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AUKRUG : Wohnanlage für Senioren wird größer als geplant

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Wegen der guten Nachfrage sollen jetzt 28 Wohnungen – sechs mehr als ursprünglich geplant – zu ebener Erde gebaut werden

shz.de von
erstellt am 30.Jan.2014 | 07:00 Uhr

Mitte des Jahres soll es los gehen: Dann wird das Aukruger Wohnprojekt für Senioren auf dem ehemaligen Ziegeleigelände hinter dem alten Bauhof gebaut. Das kündigte Bürgermeister Nils Kuhnke (CDU) jetzt an.

Auf dem etwa 9000 Hektar großen Gelände will der Aukruger Projektleiter Achim Fölster mit seinem Partner Hartmut Spliedt insgesamt 28 ebenerdige Komfortwohnungen in Form von Reihenhäusern verwirklichen. Das sind sechs Wohneinheiten mehr als noch vor rund einem Jahr geplant. Ausschlaggebend dafür ist das große Interesse an Wohnraum im Zentrum Aukrugs, von dem aus alle Einrichtungen zu Fuß erreichbar sind.

Die Planänderung zeichnete sich bereits auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung im März vergangenen Jahres ab. Damals berichtete Projektleiter Achim Fölster von einer Umfrage, bei der mehr als 50 Aukruger Senioren mit einem Durchschnittsalter von 69 Jahren am Wohnen in der Anlage interessiert waren.

Die Wohnungen sind zwischen 55 bis 85 Quadratmeter groß. Als Mietpreis wurden 6,75 Euro (Kaltmiete) pro Quadratmeter ins Auge gefasst. Offen ist noch die Entscheidung, unter welcher Rechtsform die Seniorenanlage geführt werden soll. Bislang war die Rede von einer noch zu gründenden Genossenschaft, damit das Vorhaben nicht zu einem Spekulationsobjekt wird. Nach Aussage von Bürgermeister Kuhnke könnte die Trägerschaft jedoch auch zum Beispiel unter Federführung eines gemeinnützigen Vereins als Stiftung oder Personengesellschaft erfolgen. Darüber wird zurzeit noch beraten.

„An unserem Ziel, den Aukruger Senioren ein altersgerechtes und bezahlbares Wohnen zu bieten, wird aber festgehalten“, sagte Kuhnke. Der Baugrund ist noch im Besitz der Gemeinde und soll erst nach Klärung der Rechtsform der Trägergesellschaft überschrieben werden.

Ungeklärt ist ebenfalls, ob die zentrale Wärmeversorgung für die Seniorenwohnanlage über das Blockheizkraftwerk der Aukrugschule abgewickelt werden soll. Auch darüber wird noch beraten.

Bürgermeister Nils Kuhnke sieht in dem Projekt einen Schritt zum generationsübergreifenden Zusammenleben in Aukrug. „Jungen Familien bieten wir günstiges Bauland, und für die Kinder sind bis zur Vollendung des Grundschulalters ganztägige Betreuungsangebote in der Kindertagesstätte und Aukrugschule vorhanden. Jetzt schreiten wir folgerichtig weiter und machen etwas für die Über-60-Jährigen“, sagte der Gemeindechef.











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