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Einigung : Wochenmarkt wieder auf dem Großflecken

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Gespräche erfolgreich: Ab dem 4. August ziehen die Händler vom Kleinflecken zurück

shz.de von
erstellt am 29.Jul.2017 | 08:00 Uhr

Neumünster | Das ging schneller als erwartet: Nach diversen Gesprächen verständigten sich jetzt die Wochenmarkthändler und Stadtbaurat Thorsten Kubiak auf einen Kompromiss. Der Wochenmarkt zieht bereits ab kommenden Freitag, 4. August, vom Kleinflecken zurück auf den Großflecken. Das teilte Stadtsprecher Stephan Beitz gestern mit.

Dann bieten die Markthändler ihre frischen Waren wieder zwischen Rathaus und der Fernwärme-Baustelle der Stadtwerke an. „Da aufgrund der Arbeiten derzeit nicht genug Raum vorhanden ist, um den Markt in geschlossener Form aufzubauen, und die Feuerwehr- und Rettungszufahrten frei gehalten werden müssen, rücken die Händler alle ein wenig zusammen. Aber das kann ja auch kuscheliger sein“, sagt Stephan Beitz. Ausnahme: die Textilhändler. Sie bekommen einen Platz auf der Kieler Brücke.

Bis 17. August soll die Baustelle am Eingang zur Lütjenstraße abgeschlossen sein. Geplant ist weiter, dass ab Ende der Sommerferien zudem ein Drittel der Baustelle auf dem Nordteil des Großfleckens geräumt ist. Dann könnte der Markt dorthin expandieren.

Laut Beitz haben „zielführende Gespräche in angenehmer Atmosphäre“ zu dieser Einigung geführt. „Wir sind froh, diese Lösung gefunden zu haben – auch wenn der Markt enger gestellt werden muss und einige Händler auf die Kieler Brücke ausweichen müssen. Der Wochenmarkt ist für die Stadt sowie die Bürgerinnen und Bürger wichtig“, sagt Stadtrat Thorsten Kubiak.

Ähnlich äußert sich Stefan Wegener, 1. Vorsitzender des Landesverbands der Schausteller und Marktkaufleute: „Wir freuen uns, diese Lösung gemeinsam gefunden zu haben. Die Gespräche mit der Stadtverwaltung waren vertrauensvoll und ausgesprochen zielführend. So etwas findet man nicht in jeder Stadt.“ Und auch Stadtwerke-Sprecher Nikolaus Schmidt ist glücklich: „Das ist für alle Seiten eine zufriedenstellende Lösung. Wir sind froh, dass sich alle Beteiligten geeinigt haben.“


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