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Neumünster in Schwarz-Weiß : Wochenmarkt anno dazumal

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Nach der Währungsreform kam der Markt wieder in Schwung / Lange fand er zwischen den Autos statt

Neumünster in Schwarz-Weiß: Die ersten Nachkriegsjahre sind vorbei – der Handel auf dem Wochenmarkt floriert! Nach der Währungsreform 1948 wird der Wochenmarkt vom Großflecken auf den Kleinflecken verlegt. Die Marktbeschicker kommen aus dem ganzen Land in die Stadt, wo nach kargen Zeiten alles begehrt ist, was die Küche wieder abwechslungsreicher machen kann.

Blumenkohl und anderes Gemüse – überwiegend aus der Region Dithmarschen – werden auch direkt vom Wagen verkauft. Eine grüne Gurke ist beispielsweise für 40 Pfennige zu haben.

Bis in die 80er-Jahre hinein wirken die Marktstände fast verschwindend unauffällig zwischen den vielen parkenden Autos. Der Kleinflecken hatte sich über Jahrzehnte zu einem Platz für Tagesparker entwickelt. Das war er bis vor wenigen Jahren: Mit der Umgestaltung vor zwei Jahren hat die Keimzelle der Stadt ein neues Gesicht erhalten. Die Marktbeschicker wollten nach der Umbaupause aber nicht mehr zurück und haben jetzt ihr Domizil wohl dauerhaft auf dem Großflecken gefunden.

Das untere Bild zeigt rechts die fast fertigen neuen Wohnhäuser in dem 5,4 Hektar großen Neubaugebiet, für das im Oktober 1979 der Grundstein gelegt wurde. Auf dem ehemaligen Gelände der Lederfabrik Wieman ist ein neuer innerstädtischer Wohnort entstanden, der durch die Schützenstraße, den Schleusberg, den Kleinflecken und durch den Mühlenhof begrenzt wird.

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erstellt am 15.Okt.2013 | 15:00 Uhr

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