Wittorfer Strasse : Wobau zieht in die alte Feuerwache

Noch bis zum Herbst ist die Berufsfeuerwehr in den zum Teil über 80 Jahre alten Gebäuden an der Wittorfer Straße untergebracht. Dann soll der Umzug in die neue Feuer- und Rettungswache im Gefahrenabwehrzentrum erfolgen.
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Noch bis zum Herbst ist die Berufsfeuerwehr in den zum Teil über 80 Jahre alten Gebäuden an der Wittorfer Straße untergebracht. Dann soll der Umzug in die neue Feuer- und Rettungswache im Gefahrenabwehrzentrum erfolgen.

Städtisches Wohnungsbau-Unternehmen zahlt knapp eine Million Euro für das komplette Gebäude-Ensemble.

shz.de von
13. Juni 2014, 12:00 Uhr

Neumünster | Die Wohnungsbau Neumünster GmbH (Wobau) hat die alte Feuerwache an der Wittorfer Straße gekauft und will dort ihre neue Geschäftsstelle eröffnen. Das gab die SPD-Ratsfrau Franka Dannheiser am Mittwochabend bei der Sitzung des Stadtteilbeirates Stadtmitte (siehe Bericht unten) bekannt. Der Kaufpreis für das gut 7000 Quadratmeter große Gelände liegt nach Courier-Informationen bei knapp einer Million Euro und entspricht damit dem von Gutachtern ermittelten Wert.

Sowohl Bau-, Planungs- und Umweltausschuss wie auch die Ratsversammlung haben den Verkauf bereits während ihrer vergangenen Sitzungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit genehmigt. Auch die Wobau-Gremien sollen dem Abschluss bereits zugestimmt haben.

Die Geschäftsstelle der Wobau befindet sich derzeit an der Ecke Färberstraße / Beethovenstraße. Das 1949 gegründete Unternehmen hat nach eigenen Angaben etwa 3300 eigene und 600 fremd verwaltete Eigentumswohnungen im Bestand, verwaltet weitere 500 Eigentumswohnungen und versteht sich als „leistungsstarkes, kommunal verbundenes Wohnungsunternehmen in Neumünster“. Eine Stellungnahme wollte die Wobau gestern nicht abgeben. Klar ist aber, dass neben der Geschäftsstelle weitere Projekte an dem Standort geplant sind. Im Gespräch sind unter anderem altengerechte Wohnungen sowie Büros.

Die Kommunalpolitik zeigte sich gestern erfreut über das Geschäft. „Wir können den Oberbürgermeister und den Stadtrat nur beglückwünschen. Sie haben dafür gesorgt, dass keine Brache entsteht“, sagte der Brandausschuss-Vorsitzende Gerd Lassen (CDU). Für die SPD äußerte sich Axel Westphal, Vorsitzender des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses, ähnlich: „Wir stehen einer guten und nachhaltigen Anschlusslösung für das Filetstück im Herzen der Stadt nicht im Wege.“

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