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Beethovenstrasse/Färberstrasse : Wobau plant exklusive Stadtvilla

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Ehemalige Geschäftsstelle an der Beethovenstraße 71 weicht einem Neubau mit acht Eigentumswohnungen

Neumünster | „Die Nachfrage nach hochwertigem Wohnraum ist da“, sagt Uwe Honsberg, der Geschäftsführer der Wobau. Das ist auch der Auslöser für das jüngste Projekt: Die Wobau plant auf dem Eckgrundstück Beethoven-/Färberstraße eine exklusive Stadtvilla mit acht Eigentumswohnungen.

Noch steht an dieser Stelle die frühere Wobau-Geschäftsstelle. Der Einfach-Bau aus den 1960er-Jahren war nicht zu verkaufen, deshalb reißt die Wobau ihn jetzt ab und baut selber neu.  „Wir reden über ein Gebäude mit zwei Voll- und einem Staffelgeschoss“, sagt Honsberg und verspricht eine außergewöhnliche Architektur.  „Wir verstehen das als repräsentative Villa und Abschluss der Villenstruktur im Viertel. Unterstrichen wird das extra auch durch den Rundturm, der direkt an der Ecke eine markante Landmarke setzt“, betont Alexandra Czerner.  Die Hamburger Architektin und Stadtplanerin ist mit ihrem Partner Jürgen Göttsch, einem gebürtigen Neumünsteraner, auch für das Wobau-Projekt am Seekamp in Einfeld verantwortlich.

Zurück zur Beethoven- oder besser zur Färberstraße, denn die Adresse und der Eingang der neuen Stadtvilla werden zur Färberstraße wechseln. „Die genießt durch ihre alten Gründerzeitvillen, den historischen Straßenbelag mit Granitpflaster und die Lindenallee einen hervorragenden Ruf als Wohnlage“, sagt Alexandra Czerner. 

Die Wohnungsgrößen im Neubau werden zwischen 78 und 140 Quadratmetern liegen, die obere Wohnung eine Dachterrasse erhalten.  Das Turmelement wird über das Gebäude hinausragen; darin werden die Räume drei Meter hoch sein.  Die Fassade wird aus weiß gestrichenem Edelkratzputz bestehen, dem Perlmutt beigemischt wird, der in der Sonne glänzt. Geprägt wird das Haus durch horizontale Sprossen, die sich durch alle Gebäudeelemente wie Fenster oder Geländer ziehen.

Ein Aufzug, bodengleiche Duschen und bodentiefe Fenster machen den Bau barrierefrei.  Hinter dem Haus ist eine Carportanlage geplant. „Eine Tiefgarage würde sehr teuer und wäre auch technisch problematisch wegen des hohen Grundwasserstands“, so Uwe Honsberg.

Eine Baugenehmigung hat die Wobau schon seit 2015. Zurzeit werden die Gewerke ausgeschrieben und die Kosten ermittelt. „Wir gehen von 1,8 Millionen Euro aus“, sagt Wobau-Chef Honsberg. Im zweiten Quartal sollen der Abbruch und Neubau beginnen, für den 16 Monate Bauzeit kalkuliert sind.  Verkaufspreise nannte Honsberg noch nicht.

 

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erstellt am 10.Feb.2017 | 06:30 Uhr

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