Tasdorf : Wird das Wehrhaus zur Begegnungsstätte?

Kommt ein neues Fahrzeug, das den heutigen Einsatzbedingungen gerecht wird, wird es eng hinter dem Rolltor des Tasdorfer Gerätehauses.
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Kommt ein neues Fahrzeug, das den heutigen Einsatzbedingungen gerecht wird, wird es eng hinter dem Rolltor des Tasdorfer Gerätehauses.

Dietrich Laß schlug vor, das Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt umzubauen.

shz.de von
14. November 2013, 12:00 Uhr

Ein CDU-Antrag sorgte Dienstag für Diskussionen im Finanzausschuss der Gemeinde Tasdorf. Dietrich Laß schlug vor, das Feuerwehrgerätehaus der Gemeinde zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt umzubauen.

In einigen Jahren wird die Feuerwehr voraussichtlich mehr Raum für ein neues Fahrzeug benötigen. Dafür könnte es einen Neubau geben und das alte Gerätehaus als Gemeindezentrum zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt mit sozialen Netzwerkanbindungen werden, so der Gedanke aus der CDU. Nur hatte Laß mit dem Finanzausschuss das falsche Gremium gewählt, um den Antrag vorzubringen. Nicht nur Bürgermeister Hans Heinrich Sievers (UWT) zeigte sich verwundert über den Weg der CDU, den Antrag im Finanzausschuss auf den Tisch zu bringen. Auch Ingrid Rathjen (SPD) verwies das Thema an die Gemeindevertretung und den Bauausschuss. Mit dieser Reaktion hatte Tasdorfs neuer Finanzchef Wilfried Hansen nicht gerechnet. Ihm sei es darum gegangen, das Thema bei der Investitionsplanung für die Jahre 2014 bis 2017 anzuschieben.

Gedanken um das Gerätehaus muss sich die Gemeinde aber machen. Wie Feuerwehrchef Christian Manke erklärte, sei das Tasdorfer Feuerwehrgerätehaus seinerzeit sparsam und an die Bedürfnisse der kleinen Ortswehr angepasst gebaut worden. Das könnte sich jetzt rächen. Zurzeit bildet die Gemeinde Rücklagen für den Kauf eines neuen Feuerwehrfahrzeugs. Das infrage kommende Fahrzeug ist allerdings wie heute üblich mit zwei Ausrüstungsplätzen für Atemschutzgeräteträger versehen und dadurch einen Meter länger als das alte Einsatzfahrzeug. Dann aber ist das neue Fahrzeug zu lang für das alte Gerätehaus. Nach Übereinkunft im Finanzausschuss und der anwesenden Gemeindevertreter soll das Thema in Ruhe in der Gemeindevertretung diskutiert werden.

Neben den Beratungen über die aktuellen Haushaltszahlen und Finanzpläne der Gemeinde standen Beschlüsse zur Abwasserbeseitigung zur Diskussion. Die aktuelle Entwicklung erlaubt eine Gebührensenkung um 45 Cent. Damit sinkt der Kubikmeterpreis 2014 von 2,75 Euro auf 2,30 Euro.

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