Friedenshain und Rodelberg : Winterspaß einst und jetzt

Wintervergnügen am Rodelberg in den 60er Jahren: Die 42 Meter hohe Erhebung entstand zwischen 1905 bis 1925 als Müll- und Schuttberg im Stadtwald und wird seit 1930 als Rodelberg genutzt. 1961 wurden die Grünanlagen und Aufgänge neu angelegt.
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Wintervergnügen am Rodelberg in den 60er Jahren: Die 42 Meter hohe Erhebung entstand zwischen 1905 bis 1925 als Müll- und Schuttberg im Stadtwald und wird seit 1930 als Rodelberg genutzt. 1961 wurden die Grünanlagen und Aufgänge neu angelegt.

Für eine Schlittenfahrt reicht die Schneemenge derzeit leider nicht. Historische Fotos zeigen, dass der Stadtwald früher viele Rodelfans lockte.

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19. Januar 2016, 07:30 Uhr

Neumünster | Ski und Rodel gut – so schön weiß und schneebedeckt wie in der historischen Schwarz-Weiß-Aufnahme des früheren Courier-Fotografen Walter Erben vom Rodelberg war es gestern nur noch an wenigen Stellen in der Stadt.

Martina Gremer-Haverkamp (Foto oben) nutzte die Sonnenstunden zur Mittagszeit im Friedenshain für einen Spaziergang mit Paik, ihrem Mix aus Border Collie und Australian Shepherd. Dem Schneemann an der Gedenkplatte hatte ein Witzbold die Schleife vom Volkstrauertags-Kranz des Sozialverbands als Schal umgebunden.

„Mittags ist es immer so schön hier, weil es so schön leer ist“, sagte Martina Gremer-Haverkamp. Laut Wettervorhersage soll es auch in den nächsten Tagen kalt bleiben mit Temperaturen unterhalb des Gefrierpunkts. Die Hoffnung auf Schnee und damit Rodelfreuden bleibt aber unerfüllt. Niederschläge sind nicht angesagt. 

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