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Willkommenszentrum für Flüchtlinge: SPD hat noch viele Fragen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 19.Jan.2016 | 14:39 Uhr

Der von Stadtkämmerer Oliver Dörflinger vorgelegte Nachtragshaushalt zur Finanzierung der künftigen Flüchtlingsaufnahme (der Courier berichtete) stößt bei der SPD auf positive Resonanz. Um entsprechende Vorsorge zu treffen, habe die SPD bereits im November einen Nachtragshaushalt verlangt, erinnerte jetzt SPD-Fraktionschef Uwe Döring. Da Neumünster ab Oktober dauerhaft Flüchtlinge aufnehmen wird, müsse die Stadt jetzt die Voraussetzungen dafür schaffen, forderte Döring. Dazu gehöre auch eine Zwischenunterkunft wie das von der Stadt geplante „Willkommenscenter“. OB Dr. Olaf Tauras hat hierfür das ehemalige Seniorenheim „Haus Stormarn“ im Auge. Die SPD-Fraktion hegt jedoch Zweifel daran, ob das leerstehende Gebäude der geeignete Ort ist. Döring: „Die Dithmarscher Straße liegt nur einige hundert Meter entfernt von der Erstaufnahme. Wir erhalten dann in der Stadt einen örtlichen Schwerpunkt mit Flüchtlingen. Dies sollten wir unbedingt vermeiden. Im Übrigen hat der Vermieter einen schlechten Ruf bei seinen Mietern in den angrenzenden Häusern. Einem solchen Eigentümer, der in die Mietwohnungen nicht investiert und die Beschwerden seiner Mieter ignoriert hat, jetzt das marode Gebäude über städtische Gelder zu sanieren, ist für die SPD nicht zu verstehen.“

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