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Brachenfeld-Ruthenberg : Wildparker, Müll und Wildwuchs sorgen für Ärger

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Stadtteilbeirat und Anwohner fordern von der Stadt Lösungen an mehreren Brennpunkten / TBZ weist Kritik an Straßenreinigungen zurück

shz.de von
erstellt am 18.Jul.2017 | 08:15 Uhr

Neumünster | Gleich eine ganze Reihe von Problemen auf öffentlichen Straßen und in Grünanlagen bereiten den Brachenfeldern und Ruthenbergern Kopfzerbrechen. Nach einer ausführlichen Diskussion in der vergangenen Woche im Stadtteilbeirat fuhr der Courier gestern mit Stadtteilvorsteher Uwe Holtz die Brennpunkte ab.

> Hundekot und wilder Müll, vor allem in den Bereichen Klosterstraße, An der Schwale, Slevogtstraße und Am Geilenbek, verärgern viele Anwohner. „Die Stadt hat zwar in der jüngsten Vergangenheit einige neue Bänke aufgestellt, aber es fehlen Mülleimer“, beklagt Uwe Holtz. Anwohner beschweren sich zudem über wilden Müll in den Bereichen Stör- und Paul-Böhm-Straße. „Hier muss der Kommunale Ordnungsdienst einschreiten“, meint Holtz.

> Immer wieder gibt es Ärger und gefährliche Verkehrssituationen durch wildes Parken auf der Slevogtstraße nahe der Einmündung zur Liebermannstraße. Hier soll die Stadt eine weiße Zickzacklinie aufbringen, um zu verdeutlichen, dass das Parken nicht erlaubt ist.

> Ähnlich ist die Situation auf der Hanssenstraße im Einmündungsbereich zur Brachenfelder Straße. „Hier wollen wir ein absolutes Halteverbot, denn der Gegenverkehr ist sehr unübersichtlich“, sagt Uwe Holtz. Er schlägt zudem eine Geschwindigkeitsbegrenzung von Tempo 30 für die Straße vor und fordert mehr Radarfallen an der Stelle.

> Eine weitere Forderung: Zu schnelle Fahrer sollen auf dem Haart mit einer Geschwindigkeitsanzeige über ein trauriges Gesicht zum langsameren Fahren bewogen werden. Wird das Tempolimit eingehalten, soll ein lachendes Gesicht erscheinen.

> Anwohner und Stadtteilbeirat fordern zudem, das Parken auf dem Haart zwischen der mittleren und der südlichen Einfahrt zum Störpark zu verbieten. „Von den parkenden Lastern geht eine starke Verkehrsgefährdung aus“, so Uwe Holtz. In der Vergangenheit hatte es dort wiederholt Unfälle gegeben (der Courier berichtete).

> Autofahrer sollen nicht mehr den Wirtschaftsweg hinter der Frankenstraße als Abkürzung für die Fahrt von der Stör- zur Boostedter Straße nehmen. „Hier fahren vor allem Angestellte des Friedrich-Ebert-Krankenhauses und des Landesamtes für Ausländerangelegenheiten durch, wenn sie im Quartier parken“, erklärte gestern eine Anwohnerin. Versenkbare Poller sollen nun Abhilfe schaffen. Anwohner sollen dafür einen Schlüssel bekommen. Unklar ist noch, ob es einen Poller in der Mitte oder je einen am Anfang und Ende des Weges geben soll.

> Uwe Holtz ärgert sich auch über „den zunehmenden Wildwuchs von Gras und Wildkräutern“ auf den Fuß- und Radwegen sowie teilweise auch auf den Straßen. „Die Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums machen nicht mehr richtig sauber“, klagt er.

Das allerdings weist Holger Fockenga, stellvertretender Fachdienstleiter, zurück. „Viele Straßen oder Rad- und Fußwege müssen von Anliegern gepflegt werden. Oft stören uns auch parkende Autos“, sagt er. Stellen, an denen die Kehrmaschine nicht rankommt, würden aus Personalmangel nur noch zweimal im Jahr gereinigt.

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