Einfeld : Wilde Müllkippe wird immer größer

Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock ist verärgert: Unbekannte haben nach Silvester Papier, Plastik, Flaschen und Gläser, aber auch Tannenbäume und Farbeimer einfach neben die Container auf dem Parkplatz am Roschdohler Weg geschmissen.
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Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock ist verärgert: Unbekannte haben nach Silvester Papier, Plastik, Flaschen und Gläser, aber auch Tannenbäume und Farbeimer einfach neben die Container auf dem Parkplatz am Roschdohler Weg geschmissen.

Unbekannte werfen Rest- und Biomüll einfach auf den Parkplatz am TSE–Heim. Die Container sollen nun versetzt werden.

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08. Januar 2015, 17:00 Uhr

Neumünster | Zwischen den Glascontainern liegen haufenweise Flaschen und Gläser. Daneben und davor türmen sich Berge aus Papier- und Plastikmüll, Tannenbäumen, Farbeimern, Körben und Bauholz. Eine ausufernde wilde Müllkippe am Roschdohler Weg bereitet dem Einfelder Stadtteilbeirat große Sorge. „So schlimm wie jetzt sah es hier noch nie aus“, sagt Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock empört.

Seit einigen Jahren entwickelt sich die Stelle zwischen dem Edeka-Markt und dem TSE-Heim zu einem immer beliebter werdenden Ablageplatz für Umweltsünder, die ihren Müll einfach loswerden wollen. „Die fühlen sich hier unbeobachtet. Die nächsten Häuser stehen etwas abseits“, sagt Sven Radestock und hebt einen großen Karton hoch, in dem noch Styroporstreifen vorhanden sind: „Da hat jemand einen Fernseher zu Weihnachten bekommen und die Verpackung hier mal eben hingeschmissen.“ Vor Silvester habe die Stadt den Platz noch einmal sauber gemacht und die vorhandenen Glas- und Papiercontainer geleert. „Der Müll muss also seit Neujahr hier abgeladen worden sein“, sagt Radestock.

Ingo Kühl, Chef des Technischen Betriebszentrums (TBZ), kennt das Problem. „Es gibt einige wilde Müllkippen in der Stadt, die am Roschdohler Weg entwickelt sich aber zu einem Favoriten“, erklärt er. Einmal in der Woche seien die TBZ-Mitarbeiter an jedem Container-Standort, um nach dem Rechten zu sehen und gegebenenfalls Klarschiff zu machen. So werde auch der jetzt angefallene Müll noch in dieser Woche entfernt, verspricht Kühl. Und er befürwortet einen Vorschlag des Stadtteilbeirats, die Container näher an das TSE-Heim zu stellen, weil es dort belebter ist und Umweltsünder eher auffallen. „Das wird noch im Januar passieren“, sagt er.

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