Stadtteilbeirat : Wiese Am Ruthenberg bleibt Wiese

Der Stadtteilbeirat Brachenfeld-Ruthenberg begrüßt, dass die brachliegende Wiese gegenüber der Kita Ruthenberger Rasselbande nun doch nicht bebaut werden soll: Holger Hammerich (von links), Tobias Gottesleben, Stadtteilvorsitzender Uwe Holtz, Hans-Jürgen Gorba und Gerd Kühl sind zufrieden.
Der Stadtteilbeirat Brachenfeld-Ruthenberg begrüßt, dass die brachliegende Wiese gegenüber der Kita Ruthenberger Rasselbande nun doch nicht bebaut werden soll: Holger Hammerich (von links), Tobias Gottesleben, Stadtteilvorsitzender Uwe Holtz, Hans-Jürgen Gorba und Gerd Kühl sind zufrieden.

Der Stadtteilbeirat begrüßt einhellig die Entscheidung aus der Bauverwaltung.

shz.de von
23. Januar 2015, 12:00 Uhr

Neumünster | Verkehrsprobleme an der Rembrandtstraße, die  Zukunft des ehemaligen Praktiker-Marktes im Störpark und die Bebauungspläne der Stadt an der Straße Am Ruthenberg: Noch in den vergangenen Wochen hatten diese   Themen im Stadtteil Brachenfeld-Ruthenberg für reichlich Diskussionen gesorgt, in der Beiratssitzung am Mittwochabend  gab es dagegen  kaum noch  kritische Nachfragen.

Stadtteilvorsteher  Uwe Holtz erläuterte noch einmal die Pläne für den Umzug des Elektronikfachmarkts Expert von der Rügenstraße in den ehemaligen Praktikermarkt. Wie berichtet will sich Expert-Inhaber Kai Jensen den ehemalige Praktiker  mit dem Betreiber  eines Sonderpostenmarktes teilen. Derzeit lässt die Stadt in Gutachten abklären, welche Folgen die Ansiedlung des Sonderpostenmarktes fürden innerstädtischen Handel  haben könnte, erläuterte  Holtz. Er  gehe  jedoch davon aus, dass das Gutachten positiv ausfalle, meinte Holtz. Der Sonderpostenmarkt und Expert seien dann beschlossene Sache.

 Anwohner im Saal begrüßten die Entwicklung: „Das Gebäude muss genutzt werden“, „durch die Geschäfte wird der Stadtteil interessanter“ und „ausreichend Parkplätze sind vorhanden“,  hieß es.

Um die Parksituation an der Kreuzung Rembrandtstraße / Dürerstraße zu entschärfen, hatte der Stadtteilbeirat von der Verkehrsbehörde ein absolutes Halteverbot im vorderen Bereich der Dürerstraße eingefordert. Die Stadt hatte diesen Antrag nach einer Verkehrsschau jedoch abgelehnt – sehr zum Unmut von Beiratsmitglied Gerd Kühl. Der Beirat beschloss daher am Mittwoch,   die Altpapiercontainer in den hinteren Bereich der Rembrandtstraße zu versetzen und somit vier zusätzliche Parkplätze zu schaffen.

In Sachen  B-Plan 88 Ruthenberg konnte Holtz vermelden, dass die Stadt den Einsprüchen  des Stadtteilbeirats gefolgt ist und die Wiese gegenüber der Kita Ruthenberger Rasselbande aus dem B-Plangebiet wieder herausgenommen hat. Die Wiese wird damit nicht bebaut.  Nach den Vorstellungen der Stadtteilvertreter soll die Brachfläche  jetzt gemeinsam mit den Bürgern als Begegnungsstätte für Jung und Alt gestaltet werden. Ideen hierzu werden auf der nächsten Sitzung im März erörtert.

Als Gast hatte der Stadtteilbeirat am Mittwochabend Romi Wietzke geladen. Die Leiterin des Seniorenbüros informierte über  die vielfältigen Angebote für ältere Menschen in Neumünster.

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