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Seltener Gast : Wiedehopf ist zur Genesung in Wasbek und Großenaspe

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Vogel wurde von einem Auto angefahren und kam über Freunde zur Behandlung nach Wasbek.

„Einen Wiedehopf als Patienten hatte ich in den vergangenen 30 Jahren in meiner Klinik für Kleintiere noch nicht“, sagt Dr. Johannes Frahm. Nach einem Unfall landete der Vogel beim ihm in der Praxis.

„Diesen Vogel bekommt man wirklich selten zu Gesicht und noch seltener in die Hand. Der Bestand in Deutschland wird auf ungefähr 250 Paare geschätzt“, berichtet Frahm. Der etwa drosselgroße Zugvogel mit dem gebogenen Schnabel und aufrichtbarer Federhaube hatte großes Glück im Unglück, als er bei Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern von einem Auto erfasst und verletzt wurde. Am Steuer saß der Tierarzt und Vogelkundler Dr. Toralf Bülow aus Boizenburg, dessen 26-jährige Tochter Frauke angehende Tierärztin ist und mit Dr. Hanja Frahm, Tochter des Wasbeker Tierarztes Johannes Frahm, befreundet ist. Und so landete der Wiedehopf noch am selben Abend um 22.30 Uhr auf dem Behandlungstisch in der Wasbeker Kleintierklinik. Diagnose: Einfache Fraktur des rechten Flügels. Das ist zwar schmerzhaft für das Tier, doch die Behandlung durch einen fachkundigen Tierarzt rettete dem Wiedehopf das Leben. In freier Wildbahn hätte der Vogel nicht lange überleben können.

Jetzt ist der gefiederte Patient im Wildpark Eekholt in Großenaspe, um nach vollständiger Genesung wieder in die Freiheit entlassen werden zu können.






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