Wie wär’s mit ein wenig Information?

Zum Baustellenstopp

von
10. Oktober 2013, 00:34 Uhr

Okay, das kann passieren. Der Baustellenzeitplan steht, und dann platzt etwas Unvorhersehbares dazwischen: Eine längst vergessene Rohrleitung, ein verrostetes Stück Metall, das aber auch die Spitze einer alliierten Bombe sein könnte, oder ein überhöhter Giftanteil im aufgebrochenen Gestein, wie jetzt auf der SWN-Baustelle an der Wittorfer Straße geschehen. Natürlich muss man sich darum kümmern, natürlich kostet das Zeit, natürlich kann das den besten Terminplan sprengen. Wohl niemand, der sich ernsthaft über Verzögerungen auf Baustellen aufregen könnte – wenn sie denn vernünftig begründet sind. Warum also diese Geheimnistuerei? Warum können zum Beispiel nicht zumindest die Anlieger an der Wittorfer Straße über die Verzögerungen informiert werden? Eine Pressemeldung, ein einfacher Handzettel an die Betroffenen hätte gereicht. Stattdessen nehmen die Stadtwerke offenbar lieber Häme, Spott und böses Blut über die „mal wieder tote Baustelle“ in Kauf. Hallo? Zu wirklich gutem Baustellenmanagement gehört auch eine gute Informationspolitik.

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