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Holsteinischer Courier

23. August 2017 | 23:32 Uhr

Neue Umfrage : Wie attraktiv ist Neumünster?

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zum zweiten Mal will das Citymanagement mit einer Umfrage erkunden, wie die Bürger ihre Stadt wahrnehmen. Ab 11. Juni gibt es den Fragebogen.

Neumünster | Was halten die Neumünsteraner von ihrer Stadt? Was macht das Leben und Einkaufen attraktiv? Was stört sie, und was finden sie gut? Und nicht zuletzt: Was hat sich seit dem Start von DOC und Holsten-Galerie in der Stadt verändert? – Zum zweiten Mal will Citymanager Michael Keller Bürgern und Besuchern dazu auf den Zahn fühlen. Um ein repräsentatives Bild davon zu erhalten, wie Neumünster als Einkaufsstadt bei den Neumünsteranern, aber auch bei seinen Gästen ankommt, sollen ab dem kommenden Wochenende rund 67  000 Fragebögen in Neumünster und den Umlandgemeinden verteilt werden. Auch die Hotels sind dabei; für Touristen wird dort sogar eine englischsprachige Version ausliegen. Bereits ab kommenden Donnerstag, 9. Juni, soll der Fragebogen im Internet freigeschaltet werden: www.umfrage.city-nms.de.

Auf acht Seiten können die Teilnehmer unter anderem ankreuzen, als wie sauber, gastlich, weltoffen, fortschrittlich oder kinderfreundlich sie die Stadt empfinden, wann und wie oft sie in der Innenstadt einkaufen, ob sie mit Auto, Fahrrad oder Bus anreisen oder wie sie die Angebote von Gastronomie und Geschäftswelt beurteilen. Die Teilnahme ist kostenlos und anonym; wer will, kann sich an einer Verlosung von fünf Einkaufsgutscheinen beteiligen.

Keller hofft auf eine rege Teilnahme, um ein möglichst repräsentatives Bild zu erhalten. Die Chancen dazu stehen gut: 2013 beteiligten sich im ersten Durchlauf immerhin 1800 Menschen zwischen 14 und 60 Jahren an der Umfrage, 80 Prozent davon Neumünsteraner. Sechs von zehn Teilnehmern gaben damals an, mit dem Auto in die Stadt zu fahren. Viel Kritik gab es am Parkplatzangebot. Nicht nur die Parkraumsituation hat sich seither aber gewaltig gewandelt. „Vor zwei Jahren haben wir eine Bestandsaufnahme gemacht, jetzt geht es erstmals um den Vergleich vorher – nachher“, erklärte Keller. Mit großer Spannung wird er daher vor allem die Umfragedaten verfolgen, die Aufschluss darüber geben, wie sich das Verhalten der Neumünster-Besucher gewandelt hat: So wollen die Fragesteller etwa auch erkunden, welche Querbeziehungen sich zwischen den (neuen) Anlaufzielen in der Stadt entwickelt haben, ob etwa der DOC-Besucher tatsächlich in die Stadt weiterfährt oder der Kunde der Holsten-Galerie seinen Besuch mit einem Bummel durch die Innenstadt verknüpft. Beide Beziehungen werden zwar von vielen Beobachtern immer wieder berichtet, aber belegbare Zahlen darüber gibt es bislang noch nicht.

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erstellt am 03.Jun.2016 | 08:00 Uhr

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