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Holstenköste : Wettstreit der alten Schmuckstücke

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

102 Fahrzeuge beteiligten sich am Sonntag an der 42. Internationalen ADAC-Veteranenfahrt / Das älteste Motorrad war aus dem Jahr 1929

Neumünster | Im Minutentakt tuckerte gestern früh ein motorisiertes Schmuckstück nach dem anderen vom Gänsemarkt zur 42. Internationalen ADAC-Veteranenfahrt los. 102 Fahrzeuge, die vor 1986 gebaut wurden, waren für die 105 Kilometer lange Strecke gemeldet. Die führte über Padenstedt, Kellinghusen, Sarlhusen und Aukrug wieder nach Neumünster.

Moderator Jürgen von Schassen stellte launig die Autos und ihre Fahrer vor. Das älteste Auto führte Eckhard Stave aus Bornhöved mit seinem Beifahrer Marcus Kähler. Sie saßen in einem Ford A Tudor Sedan aus dem Jahr 1930.

Noch ein Jahr früher vom Band ist das Motorrad von Friedrich Knudsen aus Henstedt-Ulzburg vom Band gerollt: Er führte sein Ardie Jubiläumsmodell von 1929 aus.

Zahlreiche Schaulustige säumten bei strahlendem Sonnenschein die Straße, unter ihnen Dietrich Tegge. „Man kann für eineinhalb Stunden viele Jahre zurück blicken, als diese Autos damals zum normalen Stadtbild gehörten. Ich bin jedes Jahr dabei und schwelge in Erinnerungen“, schwärmte der Neumünsteraner. Sein Begleiter Uwe Fürstenwerth war auch ganz angetan: „Ich kenne viele Autos noch aus der Zeit, als sie neu waren. Meinen ersten Wagen hatte ich 1965, es war ein Fiat 600.“

Inge Treuschel und Reiner Lebede aus Heilshoop (Kreis Stormarn) genossen zum sechsten Mal die Ausfahrt am Köstensonntag. Sie saßen in ihrem blitzblank polierten schwarzen VW-Käfer von 1969, der auf der Motorhaube flottes schwarz-weißes Rallye-Karomuster hatte. „Es ist einfach der Spaß am Fahren“, sagte der Fahrer, bevor er winkte und mit heruntergelassenem Cabrio-Dach losbrauste.

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