Sonnenenergie vom Hallendach : Wertstoffzentrum macht die erste Solar-Million

Solarmodul neben  Solarmodul:  Auf einer Dachfläche   von knapp 3000  Quadratmetern   zapft das Wertstoffzentrum in Wittorferfeld seit Frühsommer 2010 die Sonne an. Jetzt wurde die Schallmauer von einer Million Kilowattstunden durchbrochen. Foto: Bluhm
Solarmodul neben Solarmodul: Auf einer Dachfläche von knapp 3000 Quadratmetern zapft das Wertstoffzentrum in Wittorferfeld seit Frühsommer 2010 die Sonne an. Jetzt wurde die Schallmauer von einer Million Kilowattstunden durchbrochen. Foto: Bluhm

Eine Million Kilowattstunden Strom produziert. 3000 Quadratmeter Solarzellen in Wittorferfeld im Einsatz.

shz.de von
06. Mai 2013, 07:50 Uhr

Neumünster | Auch wenn die Sonne nicht immer scheint, der Zähler läuft und läuft: Die digitale Anzeigetafel der Photovoltaikanlage im SWN-Wertstoffzentrum überschritt jetzt erstmals die Millionengrenze.

Eine Million Kilowattstunden Strom haben die rund 3000 Quadratmeter Solarzellen auf dem Kompostierungswerk in Wittorferfeld seit ihrer Installation im Frühsommer 2010 produziert. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 300 Vier-Personen-Haushalten. "Gleichzeitig haben wir damit rund 500 Tonnen Kohlendioxid eingespart", freut sich Dr. Norbert Bruhn-Lobin, Leiter des Wertstoffzentrums, über "die erste Solar-Million".

Das SWN-Wertstoffzentrum speist den Strom ins Netz der Muttergesellschaft Stadtwerke ein und kassiert dafür eine Vergütung von 35,23 Cent pro Kilowattstunde. Der Preis ist durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) staatlich festgelegt und auf 20 Jahre garantiert.

In die Anlage auf dem Kompostwerk, fast ein halbes Fußballfeld groß, hatte die damalige SWN Entsorgung rund 1,2 Millionen Euro investiert. Mit einer Leistung von 381 kW in der Spitze , gehört die Solaranlage zu den größten der Stadt.

Neben der Anlage auf den Dächern des Wertstoffzentrums betreiben die SWN noch zwei weitere Solaranlagen. Auch auf dem Dach der Wattenbeker Schule sowie dem Dach und sogar über die Fassade des neuen Kundenzentrums auf dem Kuhberg wird Strom aus Sonne gewonnen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen