Werkhalle: Stadt setzt auf junge Sanierer

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23. Mai 2014, 17:40 Uhr

Die marode Werkhalle an der Klosterstraße könnte wieder besseren Zeiten entgegensehen. Der Bauausschuss stimmte jetzt grundsätzlich für ein gemeinsames Beschäftigungsprojekt mit dem Jobcenter, das die Sanierung des Museumsdepots endlich voranbringen könnte.

Langzeitarbeitslose und Jugendliche ohne Schul- und Berufsabschluss sollen in einer sogenannten Produktionsschule mithelfen, die Werkhalle zu sanieren und die vom Zerfall bedrohten Maschinen und gebunkerten Exponate des Museums Tuch + Technik zu retten. Als Träger der Produktionsschule hat sich der Ausbildungsverbund Neumünster (AVN) ins Gespräch gebracht; finanziert würde das Modell von der Stadt, dem Jobcenter und der Agentur für Arbeit.

Die Materialkosten von rund 70 000 Euro müsste die Stadt allein tragen, an den Schulkosten wäre sie voraussichtlich mit bis zu 35 000 Euro pro Jahr beteiligt.

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