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Courier lädt ein : Wer will mit dem Bundespräsidenten in Berlin diskutieren?

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Schulklasse aus Neumünster darf zur Sondervorführung des neuen Films „Elser – Er hätte die Welt verändert“ nach Berlin fahren.

shz.de von
erstellt am 16.Mär.2015 | 05:00 Uhr

Neumünster | Ein ganz besonderes historisches Ereignis kommt im April ins Kino: Der bekannte Regisseur Oliver Hirschbiegel („Der Untergang“) hat das gescheiterte Attentat auf Hitler vom November 1939 verfilmt. Zu einer einmaligen Vorführung des Films „Elser – Er hätte die Welt verändert“ lädt der Holsteinische Courier jetzt eine Schulklasse aus der Stadt ein. Sie darf am Mittwoch, 22. April, zu einer Sondervorstellung für Schulen nach Berlin fahren und trifft dort sogar den Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Der Film handelt von Georg Elser, der am 8. November 1939 im Münchener Bürgerbräukeller eine Bombe hochgehen ließ. Zwar detonierte sie, allerdings 13 Minuten zu spät. Da hatten Hitler und die NS-Führungsriege das Gebäude bereits wieder verlassen – früher als geplant. Acht Menschen starben, aber unter ihnen war keiner, den Elser treffen wollte. Wäre die Bombe planmäßig explodiert, wären mit Hitler wahrscheinlich auch Himmler, Bormann, Goebbels und Heß ums Leben gekommen. Elser wurde verhaftet, verhört, gefoltert und in Dachau inhaftiert. Kurz vor der Befreiung des Konzentrationslagers durch US-Truppen wurde er von SS-Leuten erschossen.

Bundespräsident Joachim Gauck wird den Film zusammen mit etwa 650 Schülern aus ganz Deutschland im berühmten Zoo-Palast sehen. Aus Schleswig-Holstein darf exklusiv eine Klasse aus Neumünster dabei sein. Nach der Vorführung wird Gauck noch mit den Schülern über den Film diskutieren.

Schulklassen, die bei der Sondervorführung dabei sein möchten, müssen sich ein bisschen sputen: Sie können sich bis Freitag, 20. März, um 12 Uhr per E-Mail unter der Adresse redaktion.neumuenster@shz.de beim Courier bewerben. Die Redaktion möchte erfahren, warum gerade diese Klasse für die Teilnahme besonders geeignet ist. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Redaktion wählt anschließend die Klasse aus. Wichtig: Es muss unbedingt eine Mobilnummer angegeben werden, unter der eine Lehrkraft am Freitag oder auch am Wochenende erreicht werden kann. Denn die Zeit drängt: Bis zum 25. März muss der Courier eine exakte Namensliste aller Teilnehmer nach Berlin melden. Von allen Teilnehmern werden persönliche Daten wie Name, Geburtsdatum und Geburtsort benötigt.

Mitfahren können 24 Personen (inklusive Lehrer) ab 16 Jahren. Los geht es am 22. April voraussichtlich am frühen Vormittag mit einem Reisebus. Die Rückkehr nach Neumünster erfolgt spät in der Nacht. Die Kosten trägt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z).

Auf der Fahrt wird noch eine Schulklasse aus dem Verbreitungsgebiet des Partnerverlags Schweriner Volkszeitung zusteigen. Die Tour wird vom Courier redaktionell begleitet.

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